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Seelische Gesundheit

Aktionsbündnis startet Podcast

Ein Mann hört Musik über Kopfhörer
Bild: Zach Kadolph - unsplash.com   Lizenz: CC0 / Public Domain Arbeiten Dritter

Psychische Erkrankungen und der Umgang damit innerhalb des Systems Familie standen in der Aktionswoche „Gemeinsam über den Berg – Seelische Gesundheit in der Familie“ im Fokus. Anlässlich dieser Aktionswoche haben die Fachverbände AFET, DGPPN und DGSF einen Podcast gestartet: „Und wer fragt mich? Hilfen für Kinder psychisch kranker Eltern und deren Familien verbessern“.

Anlässlich des Welttags für psychische Gesundheit am 10. Oktober 2021 führte das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit die Aktionswoche der seelischen Gesundheit unter dem Motto „Gemeinsam über den Berg – Seelische Gesundheit in der Familie“ durch. Im Fokus der Veranstaltungen stand es, psychische Erkrankungen und den Umgang damit innerhalb des Systems Familie zu enttabuisieren und zu entstigmatisieren.

Psychische Erkrankungen von Eltern und mögliche Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche sind für jede Familiensituation anders. Die Aussagen im Podcast beruhen auf Einzelmeinungen der Protagonisten und sind damit stellvertretend und exemplarisch einige Stimmen aus der Stimmenvielfalt, die es zu diesem komplexen Thema gibt.

In der ersten Folge werden eine betroffene Mutter und ihr 13-jähriger Sohn über ihre persönlichen Erfahrungen berichten. In den darauffolgenden Wochen wird das Thema in weiteren Folgen aus den unterschiedlichen Perspektiven Psychiatrie, Jugendhilfe, Wissenschaft, Politik und Krankenkasse aufgegriffen.

Der Podcast ist auf den Seiten der Fachverbände über Soundcloud oder Spotify abrufbar. Moderation: Alexander Kunze, Schnitt: Pia Sophie Linkersdörfer, Musik:Johanna Anna Mae Bockner.

Der Podcast ist erst der Anfang

Im kommenden Mai wird in Berlin ein Symposium zum Thema „Und wer fragt mich? Hilfen für Kinder psychisch kranker Eltern und ihrer Familien verbessern“ mit Vertretern und Vertreterinnen aus der Jugendhilfe, der Psychiatrie, der Wissenschaft und der Politik stattfinden. Weitere Informationen dazu ab Ende 2021 im Netz bei den drei Fachverbänden AFET, DGPPN und DGSF.

Informationen zu den entsprechenden Empfehlungen der  Experten und Expertinnen und dem politischen Prozess, abgestimmte familienorientierte, individuelle Hilfen aus dem Gesundheitswesen und der Jugendhilfe zu schaffen, bietet die Arbeitsgruppe Kinder psychisch und suchtkranker Eltern.

Quelle: AFET Bundesverband für Erziehungshilfe e. V. vom 15.10.2021

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