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Gender / Sozialforschung

Promotionskolleg Gender Studies startet in zweiten Durchgang

Bunte Gender Holzwürfel
Bild: © chrupka - fotolia.com

Einer der sechs Forschungsschwerpunkte der Universität Vechta ist der Bereich Gender Studies. In der zweiten Runde forschen acht Promovierende, z.B. zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf als männlichem Dilemma, über Inklusion durch Intersektionalitätsanalysen im Schulunterricht bis hin zu Chancengerechtigkeit an deutschen Universitäten.

Den Schwerpunkt stärkt die Universität mit der Neubesetzung des gleichnamigen Promotionskollegs: Acht Promovend/-innen wurden in das Kolleg aufgenommen und forschen für drei Jahre zu Themen aus dem Bereich Gender & Diversity. Sechs von ihnen werden mit Stipendien gefördert. Das Kolleg bildet zum zweiten Mal NachwuchswissenschaftlerInnen aus, die erste Gruppe promovierte von 2013 bis 2015 in Vechta.

Theoretische und methodische Grundlagen 

Das Promotionskolleg ist darauf ausgerichtet, theoretische und methodologische Grundlagen sowie Methoden empirischer Sozialforschung im inter- und transdisziplinären Forschungsfeld der Gender Studies zu vermitteln. Dabei soll den Fragen nach Vermittlung und Bedeutung von Geschlechterverhältnissen in diversen gesellschaftlichen Zusammenhängen nachgegangen werden.

Die Universität Vechta finanziert die Stipendien und stellt die Arbeits- und Infrastruktur bereit. Betreut werden die PromovendInnen von Vechtaer ProfessorInnen aus den Sozialwissenschaften, der Wirtschaftsethik, der Sozialen Arbeit und den Kulturwissenschaften. Der Betreuungsausschuss und die Promovierenden treffen sich monatlich, um den Arbeitsfortschritt zu besprechen. Eine "Research Week" pro Semester rundet das Programm ab.

Weitreichende Themen 

Bei der Auftaktveranstaltung am 24. Mai trafen sich die NachwuchswissenschaftlerInnen mit ihren BetreuerInnen und weiteren Beteiligten des Programms. Dabei wurden auch die Exposés vorgestellt, mit denen sich die PromovendInnen beworben hatten. Die Themen reichen dabei von Vereinbarkeit von Familie und Beruf als männliches Dilemma, über Inklusion durch Intersektionalitätsanalysen im Schulunterricht bis hin zu Chancengerechtigkeit an deutschen Universitäten.

Die Promovierenden sind: Hannes Ahrens, Jenny Ebert, Claudia Froböse, Miriam Gerlach, Amanda Louise Palenberg, Henriette Ullmann, Kerstin Vennemeyer, Ann-Christin Kleinert

Weitere Informationen zum Promotionskolleg und Schwerpunkten stehen auf der Webseite der Uni Vechta zur Verfügung. 

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft vom 29.05.2017

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