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Gender / Kinder- und Jugendarbeit

Girls’Day und Boys’Day: Wo Mädchen und Jungen gebraucht werden

Eine junge Laborantin mit zwei Reagenz-Gläsern
Bild: © Moritz Wussow - Fotolia.com

Jungs streben auf dem Ausbildungsmarkt verstärkt in naturwissenschaftliche und technische Berufe, Mädchen eher in den Bereich der Pflegeberufe. Entsprechende Zahlen hat das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich der bundesweiten Aktion Girls’Day / Boys’Day veröffentlicht.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich der bundesweiten Aktion Girls’Day/Boys’Day am 28. März weiter mitteilt, lag der Anteil männlicher Auszubildender in Pflegeberufen im Ausbildungsjahr 2017/2018 bei 22%. Dagegen betrug der Anteil weiblicher Auszubildender in Ausbildungsberufen des Bereichs „Naturwissenschaft, Geografie und Informatik“ 17%.

Der Frauenanteil bei Informatik-Ausbildungen liegt bei 7 Prozent

In einer schulischen Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger befanden sich im Ausbildungsjahr 2017/2018 insgesamt 14.500 Männer (Männeranteil 19%). Bei der schulischen Ausbildung zum Altenpfleger waren es 19.200 Männer (Männeranteil: 25%). In naturwissenschaftlich und technisch ausgerichteten Ausbildungsberufen zeigt sich ein umgekehrtes Bild: Insgesamt befanden sich im Jahr 2017 etwa 4.360 Frauen in einer Ausbildung im Bereich Chemie (Frauenanteil: 32%, zum Beispiel Ausbildung zur Chemikantin oder zur Chemielaborantin) und 1.500 Frauen in einer Ausbildung im Bereich Informatik (Frauenanteil: 7%, zum Beispiel Ausbildung zur Fachinformatikerin Systemintegration oder zur Informatikkauffrau).

Quelle: Statistisches Bundesamt (DESTATIS) vom 27.03.2019

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