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#OutInChurch

Für eine Kultur der Diversität in der katholischen Kirche

Mehrere Menschen laufen in Sandalen und Turnschuhen über einen in bunten Farben bemalten Fußboden.
Bild: Lucas van Oort/Unsplash   Lizenz: CC0 / Public Domain Arbeiten Dritter

„Die katholische Kirche ist so vielfältig wie die Gesellschaft selbst und Heimat für jede*n. Niemand darf wegen seiner sexuellen Orientierung ausgeschlossen oder diskriminiert werden“, stellen über 20 katholische Verbände und Organisationen in einer gemeinsamen Erklärung fest. Sie unterstützen damit die Initiative #OutInChurch – für eine Kirche ohne Angst.

Solidarität mit der Stärke der gemeinsamen Stimme

Die beteiligten Verbände und Organisationen betonen die Notwendigkeit von mehr Diversität in der katholischen Kirche.

„Es darf nicht länger hingenommen werden, dass Menschen in kirchlichen Kontexten – seien es Hauptberufliche im kirchlichen Dienst oder Ehrenamtliche in Verbänden – aus Angst gegenüber Kirchenvertretern ein Schattendasein führen müssen, wenn sie nicht dem gängigen Geschlechterbild entsprechen. Darum ist ein Outing im Rahmen von #OutInChurch ein mutiger und für viele von ihnen sicherlich kein einfacher Schritt. Mit der Stärke unserer gemeinsamen Stimme solidarisieren wir uns mit ihnen und unterstützen ihre Forderungen“, heißt es in der gemeinsamen Erklärung.

Katholische Kirche ist so vielfältig wie die Gesellschaft selbst

„Unsere Gesellschaft lässt sich nicht ausschließlich den Geschlechterkategorien männlich und weiblich zuordnen. Diese Realität muss auch die katholische Kirche anerkennen“, stellte KLJB-Bundesseelsorgerin Carola Lutz klar. „Wir fordern eine Kultur der Diversität in der katholischen Kirche, die geschlechtergerecht und frei von sexueller Diskriminierung ist“, führte sie weiter aus.

Weit mehr als 100 Personen outen sich in der Kampagne #outinchurch als lesbisch, schwul, bi, trans*, inter, queer oder non-binär. Sie sind oder waren in unterschiedlichen Bereichen der katholischen Kirche tätig, z.B. in der sozialen und caritativen Arbeit, Katechese, Erziehung, Pflege, Seelsorge, Kirchenleitung, Verwaltung oder im Bildungsbereich.

„Wir brauchen jetzt und in der Zukunft eine glaubwürdige und angstfreie Kirche, in der alle Menschen willkommen sind. Deshalb fordern wir, dass Diskriminierungen und Ausgrenzungen, besonders im kirchlichen Arbeitsrecht, grundsätzlich unterbunden werden“, sagte die KLJB-Bundesseelsorgerin Lutz abschließend.

Alle Informationen sowie Forderungen stehen unter www.outinchurch.de.

Quelle: Katholische Landjugendbewegung vom 24.01.2022

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