Ganztagsbildung / Jugendsozialarbeit

GEW: "Schulsozialarbeiter für jede Schule"

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat ihren Vorschlag, mehr Schulsozialarbeiter einzustellen, bekräftigt. "Jede Schule braucht einen zusätzlichen Schulsozialarbeiter. Mit diesem Personal können die Schulen viele Aufgaben angehen und erfolgreich lösen.

Insbesondere für Kinder aus armen Familien ist das ein wichtiger Schritt zu mehr individueller Förderung und besseren Bildungschancen. Die Regierung muss endlich Farbe bekennen und ein tragfähiges Angebot vorlegen", sagte die stellvertretende GEW-Vorsitzende, Marianne Demmer, am Freitag in Frankfurt a.M. mit Blick auf die Sitzung der Arbeitsgruppe des Vermittlungsausschusses zur Neuregelung von Hartz IV am Sonntag. Sie wies darauf hin, dass der Bund nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz die Möglichkeit habe, Sozialarbeit an Schulen finanziell zu fördern.

Sie stellte noch einmal fest, dass das Bildungspaket von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) in die "falsche Richtung" weise: "Es muss mehr Geld direkt in die Bildungseinrichtungen fließen. Die Schulen beispielsweise brauchen zusätzliche Mittel und Personal für qualitativ hochwertige Ganztagsangebote sowie eine bessere Förderung schwächerer Schülerinnen und Schüler."

Herausgeber: Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

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