Freiwilliges Engagement / Demokratie

Tag des Ehrenamts: Welche Rolle spielt ehrenamtliches Engagement?

Die Hände eines jungen Erwachsenen halten die Hände eine alten Menschen.
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Anlässlich des Tags des Ehrenamts am 5. Dezember, werden die Mitglieder der Initiative kulturelle Integration – ein breites Bündnis aus 28 Organisationen und Institutionen der Zivilgesellschaft, der Sozialpartner, der Kirchen und Religionsgemeinschaften, der Medien, des Bundes, der Länder und der Kommunen – in Berlin erneut zusammentreffen, um sich über eine Weiterentwicklung der 15 Thesen „Zusammenhalt in Vielfalt“ zu verständigen.

Wie steht es um den Zusammenhalt in Deutschland? Welche Rolle spielt dabei das bürgerschaftliche Engagement? Im Jahr des Mauerfalls und vor dem 30-jährigen Jubiläum der Wiedervereinigung Deutschlands wollen wir uns in der Initiative kulturelle Integration diesen zentralen Fragen stellen und auf Grundlage der 15 Thesen gemeinsame Antworten finden.

15 Thesen zur kulturellen Integration

Die 15 Thesen wurden von den Mitgliedern der Initiative kulturelle Integration 2017 der Bundeskanzlerin überreicht und konnten seitdem kontinuierlich durch zahlreiche Projekte, Veranstaltungen, Kooperationen und Veröffentlichungen in die breite Öffentlichkeit getragen werden.

Unter der Überschrift „Bürgerschaftliches Engagement ist gelebte Demokratie“ hebt These 10 die besondere Bedeutung des tatkräftigen Engagements der zahlreichen Bürgerinnen und Bürger in Deutschland und seine integrative Leistung für die Gesellschaft hervor.

Bürgerschaftliches Engagement wichtig für Zusammenhalt in unserer Gesellschaft

Der Sprecher der Initiative kulturelle Integration und Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagt: „Ich bin fest davon überzeugt, ohne Bürgerschaftliches Engagement, ohne die tausenden an Vereinen und Initiativen vor Ort kann der Zusammenhalt in unserer Gesellschaft nicht gelingen. Der Staat kann regulieren und schützen, aber nur die Bürger selbst können durch ihr Engagement ein Land lebenswert machen.“

Die Initiative wurde im Herbst 2016 ins Leben gerufen, sie ist überparteilich und zielt darauf ab zu verdeutlichen, dass kulturelle Integration und das Zusammenleben in einem pluralen Deutschland gelingen. Weitere Informationen zur Initiative sind  finden Sie

Über die Initiative kulturelle Integration

Gründungsmitglieder der Initiative kulturelle Integration sind neben der Staatsministerin für Kultur und Medien, die das Vorhaben aus ihrem Etat finanziert, das Bundesinnenministerium, der Deutsche Kulturrat, das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration. Neben den Initiatoren gehören 23 weitere Mitglieder aus der Zivilgesellschaft, den Kirchen und Religionsgemeinschaften, den Medien, den kommunalen Spitzenverbänden und der Sozialpartner sowie der Kultusministerkonferenz der Initiative an.

Die Initiative ist überparteilich und zielt darauf ab zu verdeutlichen, dass kulturelle Integration und das Zusammenleben in einem pluralen Deutschland gelingt. Ebenso ist beabsichtigt zu unterstreichen, welchen Beitrag die Mitglieder der Initiative kulturelle Integration für den gesellschaftlichen Zusammenhalt bereits leisten und in Zukunft leisten werden.

Weitere Informationen unter www.kulturelle-integration.de

Mitglieder der Initiative kulturelle Integration

ARD, Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege, Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände, Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger, Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Deutsche Bischofskonferenz, Deutscher Beamtenbund und Tarifunion, Deutscher Gewerkschaftsbund, Deutscher Journalisten-Verband, Deutscher Kulturrat, Deutscher Landkreistag, Deutscher Naturschutzring, Deutscher Olympischer Sportbund, Deutscher Städte- und Gemeindebund, Deutscher Städtetag, Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Evangelische Kirche in Deutschland, Forum der Migrantinnen und Migranten im Paritätischen, Koordinationsrat der Muslime, Kulturministerkonferenz, Neue Deutsche Organisationen, VAUNET – Verband Privater Medien, Verband Deutscher Zeitschriftenverleger, ZDF, Zentralrat der Juden in Deutschland

Quelle: Initiative kulturelle Integration c/o Deutscher Kulturrat e.V. vom 04.12.2019