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Freiwilliges Engagement

Start des Bundesfreiwilligendienstes: Caritas setzt auf offensive Informationspolitik

Berlin, 30. Juni 2011. Zum Start des Bundesfreiwilligendienstes am morgigen 1. Juli erinnert der Präsident des Deutschen Caritasverbandes Peter Neher an die Bedeutung freiwilligen Engagements für die Menschen in den Einrichtungen und Diensten der Caritas.

„Wir hoffen, dass sich viele Frauen und Männer aller Altersgruppen finden, die mit Interesse und Freude ihre Zeit für andere einsetzen möchten“, sagte Neher.

Der Abschied vom Zivildienst als einem Pflichtdienst hin zum Bundesfreiwilligendienst markiere einen Systemwechsel, der eine große Herausforderung darstelle und dessen Auswirkungen noch nicht absehbar seien. „Viele Zivildienstleistende haben über diesen Einsatz ihren Beruf gefunden. Es war eine gute Möglichkeit, die vielfältigen Arbeitsfelder im sozialen Bereich kennenzulernen. So hoffe ich, dass es auch mit diesem neuen Dienst gelingt, Menschen für soziale Berufe zu begeistern“, so Neher.

Es brauche jetzt noch mehr Zeit und eine offensive Informationspolitik, um diesen neuen Dienst in der Bevölkerung bekannter zu machen. Die Caritas habe bundesweit rund 3.300 Plätze für den Bundesfreiwilligendienst, bis zum heutigen Tag seien knapp 400 Verträge abgeschlossen worden bzw. stünden unmittelbar vor dem Abschluss. Der Bundesfreiwilligendienst sei eine weitere Säule im Angebot der Freiwilligendienste in Deutschland. Die hohe Nachfrage nach Plätzen im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) zeige, dass gerade junge Menschen zu ehrenamtlichem Engagement bereit seien. „Wenn der Funke der Attraktivität des FSJ auf den Bundesfreiwilligendienst überspringt, haben alle gewonnen: die Menschen, die Unterstützung brauchen und die Menschen, die sich für andere engagieren möchten.“

Quelle: Deutscher Caritasverband