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Relaunch - Am 23. Mai ist es soweit:

Unter der bekannten Adresse finden Sie unser Angebot als „Portal der Kinder- und Jugendhilfe“ – mit vollständig neuem Look.
Daher erfolgt ab dem 29. April ein Redaktionsstopp. Ab diesem Zeitpunkt können Sie von extern keine Inhalte mehr einpflegen.
Ab dem 23. Mai können Sie alle Angebote wieder wie gewohnt nutzen.

Flucht und Migration / Freiwilliges Engagement

Sprachpartnerschaften - Ehrenamtliche helfen jungen Migranten und Migrantinnen

Jungen Migrantinnen und Migranten aus Bremen-Huchting stehen durch das Projekt „Sprachpartnerschaften“ seit einiger Zeit ehrenamtliche Sprachvermittler zur Seite. Die Sprachpartner treffen sich einmal in der Woche und nehmen außerdem an Gruppenveranstaltungen teil. Die Jugendlichen haben so die Möglichkeit, Bremen besser kennenzulernen und ihre Sprachkenntnisse zu verbessern.

„Integration wird - wie das Projekt zeigt - im Stadtteil gelebt. Junge Migrantinnen und Migranten werden von ehrenamtlich aktiven Bremern unterstützt. Unsere Stadtteilprogramme zeigen immer wieder, dass es sehr viel Engagement in der Gesellschaft gibt und dass Verantwortung füreinander übernommen wird“, sagte Sozialstaatsrat Dr. Joachim Schuster anlässlich seines Besuchs in Huchting.

Das Projekt „Sprachpartnerschaften“ ist eines von insgesamt 90 Projekten, die im Rahmen der Stadtteilprogramme „LOS - Lokales Kapital für Soziale Zwecke“ und „Stärken vor Ort“ in den letzten zwei Jahren gefördert wurden. So konnten rund 2.300 Menschen im Rahmen von Vor-Ort-Projekten unterstützt werden. Derzeit laufen weitere knapp 140 Projekte in den Stadtteilen. Fast 70% der Teilnehmer/innen haben ausländische Wurzeln. „In den letzten Tagen wurde viel über die Integrationswilligkeit von Migranten/innen gesprochen. Wir machen in unseren Projekten die Erfahrung, dass der überwiegende Teil dieser Gruppe sehr bemüht ist, in unserer Gesellschaft Fuß zu fassen. Wir ermöglichen unsererseits Teilhabe und öffnen Türen“, so Schuster weiter.

Welche Bandbreite an Aktivitäten durch die Stadtteilprogramme abgedeckt wird, zeigt eindrucksvoll eine neue Broschüre. Für jeden Stadtteil ist ein Projektbeispiel dargestellt. Informationen gibt es außerdem zum Umfang der Programme und zu den einzelnen Stadtteilen. Die Broschüre kann im Foyer des Dienstgebäudes Contrescarpe 72 abgeholt werden.