Freiwilliges Engagement

Sozialministerin Haderthauer: "Freiwilliges Soziales Jahr und Freiwilliges Ökologisches Jahr erhalten"

"FSJ und FÖJ haben sich bewährt, sie dürfen jetzt nicht durch einen Freiwilligen Zivildienst des Bundes verdrängt werden, gerade auch wegen des pädagogischen Anteils und des besonderen Bildungsansatzes, den sie verfolgen. Der Bund muss deshalb seine bisherigen Förderungen für FSJ und FÖJ so anpassen, dass diese Angebote konkurrenzfähig bleiben", so Bayerns Sozialministerin Christine Haderthauer heute in München.

Haderthauer weiter: "Bayern wir deshalb am Freitag im Bundesrat die Bundesregierung auffordern, die bewährten Jugendfreiwilligendienste FSJ und FÖJ in gleicher Höhe wie den geplanten Freiwilligen Zivildienst zu fördern."

Der Bund müsse außerdem die zur Verfügung stehenden Gelder nutzen, um endlich alle Träger, die FÖJ- und FSJ-Plätze anbieten, zu fördern. "Derzeit werden nur bundesweit tätige Träger gefördert, regionale Träger bleiben außen vor. Diese Bevorzugung von bundesweiten Trägern muss ein Ende haben. Und überhaupt: Die Politik muss die Bereitschaft der Menschen, sich ehrenamtlich zu engagieren, in allen Generationen stärker unterstützen. Denn dieses Engagement und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, sind elementar für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Deshalb werde ich ein Bayerisches Gesamtkonzept erarbeiten, wie das Bürgerschaftliche Engagement über alle Generationen hinweg noch weiter gestärkt werden kann", so die Ministerin.

Herausgeber: Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen