Freiwilliges Engagement / Sozialpolitik

Programm „Engagierte Stadt“ ruft zu Interessensbekundungen auf

Hände verbinden Puzzleteile. Konzept für Partnerschaft und Teamarbeit
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Das Programm „Engagierte Stadt“ geht ab dem 1. Juli 2020 in die dritte Phase. Städte, Gemeinden und Stadtteile mit 10.000 bis 250.000 Einwohner(inne)n, die Engagement und Beteiligung vor Ort stärken möchten, können bis 15. Mai am Interessenbekundungsverfahren teilnehmen.

In der dritten Phase des Programms „Engagierte Stadt“ steht vor allem eines im Mittelpunkt: Das Netzwerk Engagierter Städte zum größten bundesweiten Lernnetzwerk von Menschen zu entwickeln, die bürgerschaftliches Engagement und Beteiligung vor Ort durch gute Rahmenbedingungen, sektorübergreifende Zusammenarbeit und gemeinsames Lernen umsetzen. Bis 2023 soll das Netzwerk sukzessiv auf bis zu 100 Städte, Gemeinden und Stadtteile anwachsen. Allen bietet das Netzwerk ein breites Angebot an Austausch, Qualifizierung, Strategieberatung und Zusammenarbeit der Engagierten Städte miteinander. Die Weiterentwicklung vom Förder- zum Netzwerkprogramm wird verstärkt durch die künftige Ansiedlung des Programmbüros beim Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE).

Jetzt mitmachen: Neue Engagierte Städte gesucht!

Mit dem Start der dritten Phase haben auch neue Städte, Gemeinden und Stadtteile mit 10.000 bis 250.000 Einwohner(inne)n die Möglichkeit zur Teilnahme an dem Programm. Das Interessenbekundungsverfahren startete am 31. März 2020 und bietet bis zum 15. Mai 2020 die Möglichkeit teilzunehmen: www.engagiertestadt.de/mitmachen

Welche/-r Stadt, Gemeinde, Bezirk oder Stadtteil erfüllt die Voraussetzungen für eine Teilnahme? Alle wichtigen Informationen dazu und weiteres Wissenswertes rund um die kommenden drei Jahre der „Engagierten Stadt“ und ihre Angebote finden sich unter: www.engagiertestadt.de/mitmachen/faq/

Das Netzwerk wächst: Neue Partner/-innen im Programm

Neben dem Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) wirken auch der Deutsche Städtetag sowie Rheinland-Pfalz als neue Partner in der dritten Phase des Programms ab Juli 2020. Mit Rheinland-Pfalz schließt sich zum ersten Mal ein Bundesland dem Netzwerkprogramm an.

Über das Programm „Engagierte Stadt“

Seit 2015 fördert das Netzwerkprogramm „Engagierte Stadt“ Engagement und Beteiligung in 50 ausgewählten Städten und Gemeinden Deutschlands: Vom Engagement des Einzelnen bis hin zu einer Verantwortungsgemeinschaft, die bürgerschaftliches Engagement vor Ort fördert und dafür verlässliche Strukturen entwickelt. Gleichzeitig werden auf der lokalen Ebene neue Formen der strategischen Zusammenarbeit von Zivilgesellschaft, Politik, Verwaltung und Wirtschaft auf Augenhöhe erprobt.

Auf Bundesebene wird das Netzwerkprogramm „Engagierte Stadt“ ab Juli 2020 von folgenden Partnern getragen: Ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Bertelsmann Stiftung, Breuninger Stiftung, Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement, Joachim Herz Stiftung, Körber-Stiftung und Robert Bosch Stiftung.

Quelle: Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) vom 01.04.2020

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