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Freiwilliges Engagement

Internationales Engagement lohnt sich – für alle!

Gruppe winkender Jugendlicher
Bild: Rolf van Raden/ IBB e.V. International engagierte Jugendliche und Fachkräfte stellten ihre Projekte im Förderprogramm ewoca³ vor.

Das Förderprogramm "ewoca³" zieht eine positive Bilanz aus dem Workcamp-Sommer 2015. Am vergangenen Wochenende trafen sich international engagierte Jugendliche und stellten ihre Projekte vor: Zusammen mit internationalen Partnern setzen sie innerhalb von drei Jahren 36 nachhaltige Workcamp-Projekte in 15 europäischen Ländern um.

Sie haben Jugendeinrichtungen renoviert, Erlebnisgärten errichtet, mit Flüchtlingen gearbeitet und sich an Umweltprojekten beteiligt: Am Samstag, den 19. September 2015 trafen sich international engagierte Jugendliche und Fachkräfte von zwölf NRW-Jugendeinrichtungen in Bochum. Zusammen mit internationalen Partnern setzen sie innerhalb von drei Jahren 36 nachhaltige Workcamp-Projekte in 15 europäischen Ländern um. In Bochum haben sie ihre bisherigen Projekte präsentiert, Erfahrungen ausgetauscht und die Planungen für weitere Projekte fortgesetzt.

Die Bilanz des Workcamp-Sommers 2015 kann sich sehen lassen. Neun der insgesamt 36 Workcamp-Projekte, die im Rahmen des Förderprogramms ewoca³ bis 2017 geplant sind, konnten bereits in diesen Sommerferien umgesetzt werden. Drei weitere internationale Jugendbegegnungen stehen in wenigen Wochen an. So werden in den Herbstferien Jugendliche aus Köln, Russland und der Ukraine zusammenarbeiten. Sie führen unter anderem Arbeiten in einem Hochseilgarten in Wissen an der Sieg durch. Unabhängig von aktuellen politischen Konflikten schaffen sie sich so gemeinsam ein Umfeld, in dem sie aufregende Ferien erleben können. In einem anderen Projekt in Dortmund unterstützen Jugendliche aus Italien und Belarus zusammen mit jungen Menschen aus der Region einen Lernbauernhof.

ewoca³ ist ein Förderprogramm des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks e.V. in Dortmund (IBB e.V.), gefördert vom Land Nordrhein-Westfalen und der Stiftung Mercator. Bisher hatten nur Jugendliche aus NRW die Möglichkeit, sich zu beteiligen. "Ich bin froh, dass wir in diesem Jahr den Grundstein dafür legen konnten, das zu ändern", sagt Elke Wegener, Geschäftsführerin des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks e.V. (IBB e.V.). "Eine Förderung aus dem Innovationsfonds im Kinder- und Jugendhilfeplan des Bundes hat es uns in diesem Sommer erstmals ermöglicht, auch drei Projektpartner aus Brandenburg, Thüringen und Schleswig-Holstein zu unterstützen. In den anderen Bundesländern gibt es ebenfalls großartiges Potential, das genutzt werden sollte. Um das zu ermöglichen, führen wir aktuell Gespräche mit der Politik."

Am 02. November 2015 organisiert das IBB zusammen mit dem Landesjugendring Brandenburg eine Fachtagung zu den Perspektiven internationaler Jugendarbeit. Die Tagung findet im Landtag Brandenburg statt. Eingeladen sind Fachkräfte der internationalen Jugendarbeit, engagierte Jugendliche und VertreterInnen aus Politik und Wissenschaft.

Weitere Informationen: http://www.ewoca.de; http://www.ibb-d.de

Quelle: Internationales Bildungs- und Begegnungswerk (IBB e.V.) vom 22.09.2015.

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