Freiwilliges Engagement / Sozialpolitik

Hospitationsprogramm für junge Frauen aus Nordafrika in Deutschland

Zwei Frauen mit Kopftuch halten energievoll ihre Fäuste aneinander
Bild: rawpixel.com

Das Projekt „Gemeinsam freiwillig engagiert“ gibt jungen Frauen aus Ägypten, Jordanien, Marokko, Libanon und Tunesien die Möglichkeit, sich für 3 Monate in Kultur- und Bildungseinrichtungen in Deutschland zu engagieren, gefördert durch das Auswärtige Amt. Die nächste Bewerbungsfrist endet am 16. März 2020.

Im Rahmen des Projekts „Gemeinsam freiwillig engagiert“ lädt die Deutsche UNESCO-Kommission, gefördert durch das Auswärtige Amt, Frauen zwischen 18 und 30 Jahren aus Ägypten, Jordanien, Libanon, Marokko und Tunesien dazu ein, sich für drei Monate für Kultur und Bildung in Deutschland freiwillig zu engagieren. Die Einsatzstellen sind UNESCO-Projektschulen, UNESCO-Welterbestätten, Theater, Museen, Stiftungen, Kultur- und Bildungseinrichtungen. Die Hospitantinnen unterstützen ihre Einsatzstellen z.B. bei Veranstaltungen, in der Öffentlichkeitsarbeit oder setzen Projekte mit Kindern und Jugendlichen um.

Durch die Hospitation erlangen die Teilnehmerinnen vielschichtige Einblicke in die Struktur der deutschen Kultur- und Bildungslandschaft und kommen mit verschiedenen Akteuren der deutschen Zivilgesellschaft in Kontakt. Einsatzstellen erhalten durch die Hospitantinnen neue Perspektiven und fördern den transkulturellen Austausch. So entsteht ein Netzwerk, auf das die beteiligten Kultur- und Bildungseinrichtungen sowie die Frauen nach Rückkehr in ihre Länder im Rahmen ihres zukünftigen Engagements zurückgreifen können. Das Projekt fördert damit das bürgerschaftliche Engagement junger Menschen über Grenzen hinweg und stärkt den internationalen Dialog der Zivilgesellschaft.

Bewerbungen können bis 16 März 2020 eingereicht werden.

Weitere Informationen finden sich auf der Webseite von kulturweit.

Quelle: Deutsche UNESCO-Kommission vom 19.02.2020