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Freiwilliges Engagement

Freiwilligen-Ticket für FSJler/-innen: Landesjugendring Berlin setzt sich für Vergünstigung ein

Gelbe U-Bahn fährt in Berlin über ein Brücke
Bild: © lassedesignen - fotolia.com

Ein vergünstigtes "Freiwilligen-Ticket" für die BVG: Das fordert der Landesjugendring Berlin als Teil eines breiten Bündnisses aus Trägern, die jungen Menschen in Berlin ein Freiwilliges Soziales Jahr und Bundesfreiwilligendienste vermitteln. Die Freiwilligen haben bislang nur Zugang zum teureren Auszubildenden-Ticket. Bei einem Taschengeld von 300 Euro sei das günstigere Berlin-Ticket angebrachter.

Sie arbeiten mit Kindern und Jugendlichen sowie mit alten, kranken, behinderten und psychisch kranken Menschen und leisten damit einen entscheidenden Beitrag zum bürgerschaftlichen Engagement: Rund 4.000 Freiwillige engagieren sich jedes Jahr in einem Freiwilligendienst in Berlin, ob im FSJ oder Bundesfreiwilligendienst. Dafür erhalten die jungen Menschen ein monatliches Taschengeld von etwa 300 Euro. Nach Abzug der Kosten für den ÖPNV bleibt davon nicht mehr viel übrig.

Um jeden Tag zu ihrer Einsatzstelle und nach Hause zu kommen, können die Freiwilligen bisher nur das Auszubildenden-Ticket für 57 Euro nutzen. FSJler/-innen und Bufdis haben aber weniger Geld zur Verfügung als Auszubildende. „Wir wollen ein Freiwilligen-Ticket zu einem vergünstigten Tarif für die jungen Engagierten, zum Beispiel in Höhe des Berlin-Tickets. Das kostet derzeit 37 Euro im Monat“, sagt Tilmann Weickmann, Geschäftsführer des Landesjugendring Berlin.

Ohnehin möchte die Politik die Anerkennungskultur für Freiwillige ausbauen. So steht es zumindest im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD für die 18. Legislaturperiode. Ein günstigeres Ticket für den Nahverkehr wäre ein Schritt in die richtige Richtung, so der Landesjugendring.

Quelle: Landesjugendring Berlin vom 20.07.2016.