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Freiwilliges Engagement / Flucht und Migration

Mehr als 20.000 Patenschaften für geflüchtete Menschen – Bürgerschaftliches Engagement in der Flüchtlingshilfe

Bunte Hände halten ein Schild mit dem Text Refugees welcome hoch
Bild: © thomasschwerdt - Fotolia.com

Ministerin Schwesig würdigt das bürgerschaftliche Engagement in der Flüchtlingshilfe. Der Kontakt von Mensch zu Mensch sei die beste Gelegenheit, Vorurteile abzubauen und den Zusammenhalt zu stärken. Die Unterstützung im Bundesprogramm "Menschen helfen Menschen" reicht von Gastfamilien über praktische Hilfen im Alltag bis zu Bildungsmentorenschaften oder Partnerschaften für ganze Übergangsklassen.

"Ich freue mich sehr, dass seit Mai 2016 mehr als 20.000 Patenschaften über unser Programm "Menschen stärken Menschen" entstanden sind und danke allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich als Pate oder Patin für einen geflüchteten Menschen engagieren. Damit setzen bemerkenswert viele Deutsche ein Zeichen der Bereitschaft für gelingende Integration. Denn ein persönliches "Willkommen" und praktische Unterstützung beim Ankommen in Deutschland, sind wichtige erste Schritte auf dem Weg zu guter Integration. Einmal mehr zeigt sich, bürgerschaftliches Engagement ist eine tragende Säule unserer Gesellschaft“, würdigte Bundefamilienministerin Manuela Schwesig die Patinnen und Paten. Der Kontakt von Mensch zu Mensch sei die beste Gelegenheit, Vorurteile abzubauen und den Zusammenhalt in der Gesellschaft zu stärken.

"Menschen stärken Menschen" 

Das Patenschaftsprogramm "Menschen stärken Menschen" wird gemeinsam mit 19 Programmträgern umgesetzt, darunter die freien Wohlfahrtsverbände, muslimische Verbände, Migrantenorganisationen, der Stiftungssektor und weitere Akteure der Zivilgesellschaft, wie die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen oder die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenbüros.

Patenschaften für Einzelne und Gruppen 

Die Patenschaften reichen von Vormundschaften oder Gastfamilien über regelmäßige praktische Unterstützung bei der Bewältigung erster Behördengänge und des Alltags im Gastland bis hin zu Hausaufgabenbetreuung. Ein weiterer Ansatz sind Bildungsmentorenschaften, die Geflüchteten im Rahmen eines Modellprojekts der ZEIT-Stiftung helfen, Bildungsabschlüsse zu sichern.

Auch werden nicht nur 1:1 Patenschaften gefördert, Engagierte können auch Familienpatenschaften oder Patenschaften für sogenannte Übergangsklassen übernehmen.

Weitere Informationen zum Programm "Menschen stärken Menschen" online. Menschen, die sich ebenfalls als Patin oder Pate für Geflüchtete engagieren möchten, steht außerdem das Wegweiser-Telefon unter 0 800 200 50 70 zur Verfügung und informiert über die Möglichkeiten direkt vor Ort.

Quelle: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vom 02.12.2016

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