Freiwilliges Engagement

DRK begrüßt Einigung zum Zivildienst - Ausnahme Rettungsdienst

Das Deutsche Rote Kreuz begrüßt die Einigung zwischen CDU/CSU und FDP zum Zivildienst.

Die Entscheidung kommentiert Clemens Graf von Waldburg-Zeil, Generalsekretär des Deutschen Roten Kreuzes:

„Das Deutsche Rote Kreuz begrüßt die Einigung der Koalition, weil diese „Hängepartie“ für die Einrichtungen und die künftigen Zivildienstleistenden schwer zu ertragen war. Schließlich geht es um die Zivildienste ab 1. August. Es ist gut, dass nun die freiwillige Verlängerung um mindestens drei Monate möglich ist. 

Nun kommt es auf die Details an. Wir erwarten von der Politik tragfähige Lösungen. Es wäre wünschenswert, wenn für lernintensive Plätze wie im Rettungsdienst eine Ausnahmeregelung gefunden würde. Dort dauert die Einweisung bis zu drei Monaten. Bei einer Verkürzung des Zivildienstes geraten Aufwand und Nutzen aus dem Gleichgewicht. 

Die in der Gesetzesnovelle vereinbarte Restriktion, den Zivildienst erst zwei Monate nach Dienstbeginn verlängern zu können, nimmt den Einsatzstellen jede Planungssicherheit. Bei Einsatzstellen im Rettungsdienst sollte sich der Bewerber gleich zu Beginn auf die freiwillige Verlängerung festlegen.“

Von 8.000 Zivildienstleistenden sind rund 1.500 im Rettungsdienst.

Herausgeber: Deutsches Rotes Kreuz

ik