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Freiwilliges Engagement

Drei Standorte erproben, wie man ehrenamtliche Vereinsvorstände findet und stärkt

Mensch hält Puzzleteil "Ehrenamt"
Bild: © N-Media-Images - Fotolia.com

An drei Standorten beginnt die Praxisphase des Förderprogramms "Engagement braucht Leadership" der Robert Bosch Stiftung. In Bremen, Halle und Mülheim an der Ruhr starten ab sofort besondere Aktivitäten, um Vereinsvorstände zu finden und sie für diese Tätigkeit zu qualifizieren.

Hintergrund ist die Tendenz, dass Bürger immer weniger bereit sind, ehrenamtliche Wahlfunktionen im Dienste des Gemeinwesens zu übernehmen. Gleichzeitig tun sich viele Vereine schwer bei der Suche nach Vorständen und der Gestaltung von Vorstandsarbeit als attraktiver Engagementform. Die Robert Bosch Stiftung und das Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement Bayern erproben mit diesem Programm, wie man mehr Bereitwillige finden und sie bei ihrer Vorstandstätigkeit unterstützen kann. Das Programm konzentriert sich auf ehrenamtlich strukturierte Vereine. Neu daran ist, dass die Personalfrage nicht beim einzelnen Verein oder Verband festgemacht wird. Es geht vielmehr darum, beispielhaft die Verantwortungsbereitschaft aller Akteure am Ort herauszufordern, gemeinsam Maßnahmen zu entwerfen und sie umzusetzen. 
Die Standorte sind gut vorbereitet: Seit Juli 2011 haben die Freiwilligen-Agenturen Bremen und Halle und das Centrum für bürgerschaftliches Engagement in Mülheim Konzepte entwickelt, die nun in der Praxisphase gemeinsam mit Partnern in die Tat umgesetzt werden. Im Einzelnen sind dies:

Halle

Mit vereinten Kräften - neue Wege zur Unterstützung von Vereinsvorständen", lautet der Titel des Projekts in Halle und der Titel ist Programm. Die Freiwilligen-Agentur wird mit der Volkshochschule Halle eine Einstiegsbegleitung für neue Vorstände anbieten und mit der Stadt Halle als weiterem Partner die Abendreihe "kompetent & engagiert" sowie ein Vereinsforum im Oktober 2012 durchführen. 
Ansprechpartnerin in Halle:
Karen Leonhardt, Freiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis, Leipziger Straße 82, 06108 Halle (Saale), 0345/20 02 810, karen.leonhardt@DontReadMefreiwilligen-agentur.de 

Bremen

Die Freiwilligen-Agentur Bremen setzt auf die innovative Kraft eines Netzwerkes von Vereinsvorständen. Unter anderem werden Austauschforen für Vereinsvorstände zu unterschiedlichen Schwerpunkten stattfinden. Neben fachlichen Impulsen zur Stärkung der Vorstandsarbeit setzt die Freiwilligen-Arbeit hier auf Synergieeffekte durch einen qualifizierten Austausch. 
Außerdem wird die Freiwilligen-Agentur einen aktiven Part in der Vermittlung interessierter Personen an "suchende" Vorstände übernehmen. Die Maßnahmen werden gemeinsam mit anderen Partnern vor Ort entwickelt und durchgeführt.
Ansprechpartnerin in Bremen: 
Birgitt Pfeiffer, Freiwilligen-Agentur Bremen, Sozialer Friedensdienst Bremen e.V., Dammweg 18-20, 28211 Bremen, 0421/34 20 80, pfeiffer@DontReadMefreiwilligen-agentur-bremen.de

Mülheim an der Ruhr

Das Centrum für bürgerschaftliches Engagement in Mülheim an der Ruhr setzt auf vielseitige Maßnahmen, wie zum Beispiel die Entwicklung von Aufgabenprofilen für Vorstände, um die Attraktivität von Vorstandsarbeit zu erhöhen. Um Nachhaltigkeit zu erreichen, ist es der Mülheimer Freiwilligenagentur besonders wichtig, dass die Stadtgemeinschaft und auch Unternehmen als Partner ins Boot geholt werden. Ein Ziel ist es, ein lokales Netzwerk zur Förderung von bürgerschaftlichem Engagement in Vereinen aufzubauen.
Ansprechpartnerin in Mülheim: 
Eva Winkler, Centrum für Bürgerschaftliches Engagement e.V., Wallstraße 7, 45468 Mülheim, (02 08) 9 70 68-13, eva.winkler@DontReadMecbe-mh.de 

Quelle: Robert Bosch Stiftung