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Freiwilliges Engagement

Bündnis 90/Die Grünen: Bundesfreiwilligendienst - Rettung dank freier Träger

Ulrich Schneider, Sprecher für bürgerschaftliches Engagement der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen erklärt, dass die Rettung des Bundesfreiwilligendienstes nur durch das Engagement der freien Träger gelungen sei.

Zum einjährigen Jubiläum des Bundesfreiwilligendienstes erklärt Ulrich Schneider, Sprecher für bürgerschaftliches Engagement:

„Nur durch das Engagement der freien Träger ist die Bundesregierung vor einer Blamage bewahrt worden. Ihr ist der Systemwechsel von Pflicht- zu Freiwilligendiensten nicht gelungen. Die Kultur der Freiwilligkeit fehlt besonders in Einsatzstellen, die vorher nur Zivildienstleistende hatten.“

Weiter führte Schneider aus, die Freiwilligendienste müssten wieder vollständig zivilgesellschaftlich organisiert werden. Einen staatlich gesteuerten Freiwilligendienst durch ein Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben lehne die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen weiterhin ab.

Lob und Dank gelte den freien Trägern und Einsatzstellen, die es trotz widriger Umstände und wenig verlässlicher Vorgaben seitens der Bundesregierung geschafft hätten, den Bundesfreiwilligendienst aufzubauen. Ebenso gelte Lob und Dank den Freiwilligen, die sich nicht haben verunsichern lassen und gerne ihren Beitrag für eine lebendige Zivilgesellschaft leisten.

Die Bundesregierung müsse beim Bundesfreiwilligendienst dringend nachbessern, fordert Schneider.
Studien zeigten, dass Orientierung und Lernangebote im Bundesfreiwilligendienst zu kurz kämen. Die Öffnung für alle Altersgruppen brauche dringend Mindeststandards an Qualität in pädagogischer Betreuung und Begleitung.

Quelle: PM Fraktion Bündnis 90/Die Grünen  vom 29.06.2012