Freiwilliges Engagement / Kinder- und Jugendpolitik

BDKJ warnt vor Kürzung bei Freiwilligendiensten

Eine bunte Gruppe junger Menschen steht in einer Reihe
Bild: rawppixel.com

Der Bundestag berät zur Zeit über den neuen Bundeshaushalt für das Jahr 2020. Dabei geht es auch um die die Haushaltsmittel für Freiwilligendienste. Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) warnt vor Kürzungen in diesem Bereich. Sie wären ein fatales Signal für das Engagement junger Menschen, betont der katholische Jugendverband.

Der BDKJ unterstreicht anlässlich der aktuellen Haushaltsdebatte im Deutschen Bundestag die Bedeutung der Jugendfreiwilligendienste. Eine Kürzung der Mittel würde sich insbesondere auf die pädagogische Begleitung und die Umsetzung von inklusiven Maßnahmen negativ auswirken. Darüber hinaus könnten weitere, schon geplante Plätze nicht umgesetzt werden. Dies wäre eine Beschneidung von zivilgesellschaftlichem Engagement, auf dessen Unterstützung sich die Bundesregierung im aktuellen Koalitionsvertrag geeinigt hat.

Noch im vergangenen Jahr wurde ein großes Investitionspaket angekündigt. „Wenn die Regierung jetzt den Schritt rückwärtsgeht und die Mittel des letztjährigen Aufwuchses wieder kürzt, setzt dies ein fatales Signal für das Engagement junger Menschen“, sagt BDKJ-Bundesvorsitzende Lisi Maier. „Mit dem bisherigen Haushaltsansatz wäre das Engagement tausender Freiwilligendienstleistender ab Sommer 2020 nicht mehr abgesichert. Wir setzen unsere Hoffnung jetzt auf die anstehende Haushaltsdebatte im Bundestag.“

Der BDKJ ist Dachverband von 17 katholischen Jugendverbänden mit rund 660.000 Mitgliedern. Er vertritt die Interessen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Kirche, Staat und Gesellschaft.

Quelle: Bund der Deutschen Katholischen Jugend vom 12.09.2019 

    Schlagworte: