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Freiwilliges Engagement

60 Jahre deutsch-israelischer Jugendaustausch - Neuer Freiwilligendienst gestartet

Jugendliche sitzen auf einer Mauer
Bild: BMFSFJ Deutsch-israelische Jugendbegegnung in Jerusalem 2013

Ein neuer Deutsch-Israelischer Freiwilligendienst soll die deutsch-israelischen Beziehungen vertiefen und vor allem junge israelische Freiwillige nach Deutschland einladen. Manuela Schwesig begrüßte zum Abschluss des Deutsch-Israelischen Jugendkongresses die ersten Teilnehmerinnen.

Im Rahmen des deutsch-israelischen Jugendaustausches fördert das Bundesministerium für Familien, Frauen, Senioren und Jugend mit 2,2 Mio. Euro jährlich rund 320 Jugend- und Fachkräftemaßnahmen. Über 600.000 junge Frauen und Männer aus Deutschland und Israel lernten sich im Rahmen des deutsch-israelischen Jugendaustausches bereits kennen. "Nach dem Völkermord an den Juden Europas ist das ein beachtlicher Beitrag für die Aussöhnung zwischen Israel und Deutschland.", so Bundesjugendministerin Manuela Schwesig zum Abschluss des Deutsch-Israelischen Jugendkongresses am 11. Mai 2015. Zusammen mit Bundespräsident Joachim Gauck und dem israelischen Staatspräsidenten Reuven Rivlin begrüßte sie die ersten drei Teilnehmerinnen des neuen Deutsch-Israelischen Freiwilligendienstes.

"Ich freue mich besonders, dass ich anlässlich des Jubiläums "50 Jahre diplomatische Beziehungen mit Israel", den neuen Freiwilligendienst verkünden kann. Damit wollen wir die deutsch-israelischen Beziehungen auf allen Ebenen vertiefen und fortentwickeln. Wir wollen mit diesem neuen Dienst vor allem junge israelische Freiwillige nach Deutschland einladen", sagte Manuela Schwesig.

Die israelischen Freiwilligen können in sozialen, ökologischen, kulturellen und sportlichen Institutionen tätig sein. Im Rahmen des neuen Dienstes sollen gleichzeitig junge deutsche Freiwillige nach Israel entsandt werden.

Ziel des Deutsch-Israelischen Freiwilligendienstes ist die Fortentwicklung und Vertiefung der Partnerschaft zwischen Deutschland und Israel. Während die Zahl der nach Deutschland einreisenden jungen israelischen Freiwilligen sehr gering ist, ist die Entsendung von deutschen Freiwilligen nach Israel (Outgoing) seit Jahrzehnten bewährt. Allein im Internationalen Jugendfreiwilligendienst (IJFD) gab es im Jahrgang 2013/2014 rund 250 Entsendungen nach Israel. Zum Freiwilligenjahrgang 2015/2016 ist geplant, 25 bis 40 Incomerinnen und Incomer aus Israel in Deutschland zu begrüßen. Incoming kann im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes stattfinden. Outgoing kann im Rahmen des Internationalen Jugendfreiwilligendienstes (IJFD) erfolgen. Die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST) wird den neuen Dienst koordinieren.

Quelle: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vom 11.05.2015.

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