Flucht und Migration / Bildungsforschung

Save-the-Date: Digitale Lern- und Lehrszenarien zur Integration von Geflüchteten

Zwei Personen sitzen an einem Schreibtisch und machen sich Notizen
Bild: rawpixel.com

Die Hochschulen FH Lübeck, RWTH Aachen und Kiron Open Higher Education haben im Projekt „INTEGRAL² - Integration und Teilhabe von Geflüchteten im Rahmen von digitalen Lehr- und Lernszenarien“ untersucht, wie sich ein gleitendender Hochschulzugang für Geflüchtete ermöglichen lässt. Am 11. September findet die Abschlussveranstaltung statt.

Die Hochschulen FH Lübeck, RWTH Aachen und Kiron Open Higher Education laden ein zur Abschlussveranstaltung ihres Verbundprojektes „INTEGRAL² - Integration und Teilhabe von Geflüchteten im Rahmen von digitalen Lehr- und Lernszenarien“. Im direkten Anschluss an die Auftaktveranstaltung des Netzwerks für die Hochschullehre des ‚Hochschulforums Digitalisierung‘ am 11. September 2017 laden die Projektpartnerhochschulen ab 18 Uhr im Quadriga Forum, Werderscher Markt 13/15 in 10117 Berlin ein, um über die Ergebnisse aus dem Verbundprojekt INTEGRAL² zu berichten und zu diskutieren.

Gleitender Hochschulzugang für Geflüchtete

Seit September des vergangenen Jahres haben die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH) Aachen, die Fachhochschule Lübeck und Kiron Open Higher Education in dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Verbundvorhaben „INTEGRAL² - Integration und Teilhabe von Geflüchteten im Rahmen von digitalen Lehr- und Lernszenarien“ Pilotansätze erarbeitet, wie durch digitale Lehr- und Lernangebote sowie weiterer unterstützender Maßnahmen ein gleitendender Hochschulzugang für Geflüchtete ermöglicht werden kann.

Kompetenzfeststellung und Unterstützungsangebote

Grundlegende Voraussetzung im Projekt INTEGRAL² waren die zu entwickelnden Maßnahmen zur Kompetenzfeststellung und die Unterstützungsangebote in der onlinebasierten Studienvorbereitungs- und Eingangsphase. Dieses waren die digitalen Sprachkurse wie auch die Mentoring-Angebote. Darauf aufbauend entwickelten die Verbundpartner gemeinsam Online-Curricula in den Ingenieurwissenschaften, der Betriebswirtschafts- und Volkswirtschaftslehre, der Informatik und den Sozialwissenschaften.

Chancen und Grenzen digitaler Bildungsangebote

Gemeinsam mit Kiron erarbeiteten die Hochschulen darüber hinaus verschiedene Anrechnungsverfahren für Online-Kurse und erprobten diese, um so die Chancen und Grenzen digitaler Bildungsangebote besonders beim Übergang von außerhochschulischem Lernen in akkreditierte Studiengänge zu erfahren. Einen besonderen Fokus legen die Projektpartner auf die Übertragbarkeit der Ergebnisse in die deutsche Hochschullandschaft. Insofern soll die Abschlussveranstaltung breiten Raum bieten, um die Projektergebnisse kennenzulernen, entsprechende Weiterentwicklungsoptionen sowie die Übertragbarkeitsmöglichkeiten zu diskutieren.

Weitere Informationen zum Projekt und das Anmeldeformular finden sich auf der Webseite der Fachhochschule Lübeck.

Quelle: Fachhochschule Lübeck vom 22.08.2017

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