Flucht und Migration / Sozialpolitik

Neues Themendossier: Integration durch Zusammenarbeit in den Kommunen

Zwei Zeigefinder von Menschen unterschiedlicher Hautfarbe, die sich berühren
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Welche Bedingungen müssen erfüllt werden, damit Kooperationen kommunaler Akteure die Integration geflüchteter Menschen verbessert? Im Themendossier des Bundesprogramms „Willkommen bei Freunden – Bündnisse für junge Flüchtlinge“ finden sich Impulse aus Theorie und Praxis.

Im aktuellen Themendossier (PDF, 219 KB) des Bundesprogramms „Willkommen bei Freunden – Bündnisse für junge Flüchtlinge“ steht die Zusammenarbeit verschiedener Akteure bei der Integration geflüchteter Menschen in den Kommunen im Mittelpunkt. Die Zusammenarbeit von Akteuren aus Behörden, zivilgesellschaftlichen Organisationen und der Wirtschaft hilft, die Bedarfe der geflüchteten Menschen zu identifizieren und bestehende Angebote anzupassen.

Kooperationen erfordern Veränderung 

Der erste Teil des Dossiers beschäftigt sich damit, welche Bedingungen notwendig sind, damit neue Kooperationen im kommunalpolitischen Kontext entstehen können. Der Aufbau neuer Kooperationen, die sich auf Strukturen, Prozesse und Verfahren auswirken, muss auch immer als Veränderung verstanden werden. Wie die Annahme von Veränderungen gefördert werden kann, wird mithilfe des dreigliedrigen Konzepts „Wollen-Müssen-Können“ des Schweizer Erziehungswissenschaftlers Dr. Anton Strittmatter reflektiert. Im zweiten Teil werden Beispiele aus der Praxis in Berlin-Pankow und Osnabrück vorgestellt, wobei Prozesse zur Entstehung gelingender Kooperationen im Mittelpunkt stehen.

Das Bundesprogramm „Willkommen bei Freunden – Bündnisse für junge Flüchtlinge“ ist ein gemeinsames Programm der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Quelle: Deutsche Kinder- und Jugendstiftung

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