Flucht und Migration / Sozialpolitik

Kanzlerin trifft Flüchtlingshelfer: Probleme benennen, um sie zu lösen

Migration
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Bundeskanzlerin Merkel hat sich mit Vertretern von gesellschaftlichen Gruppen und Verbänden getroffen, die sich bei der Aufnahme und Integration von Flüchtlingen engagieren. Es war das fünfte Treffen in diesem Kreis. Erstmals waren auch Ansprechpartner der Bundesländer und Migrantenorganisationen mit dabei.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte Vertreter von gesellschaftlichen Gruppen und Verbänden ins Kanzleramt eingeladen. Ein Jahr nach dem Höhepunkt der Flüchtlingslage berichteten die Teilnehmer, welche Erfahrungen sie bei ihrer Arbeit mit den Flüchtlingen gemacht haben. Die Bundeskanzlerin diskutierte mit ihnen und dankte für ihr großes Engagement. "Das Thema wäre von uns nicht zu bewältigen, wenn nicht die vielen Gruppen ihren Beitrag leisten würden", sagte Merkel zur Begrüßung.

Integration wichtiges Thema

Im Mittelpunkt des Gespräches standen die anstehenden Integrationsaufgaben und Fragen der inneren Sicherheit. Wichtig sei, so Merkel, die Probleme zu benennen und nicht unter den Teppich zu kehren. "Dann finden sich für die allermeisten Fragen auch Lösungen", zeigte sich die Kanzlerin überzeugt.

Sie erinnerte an die katastrophale Lage in Syrien. Auch mit Blick auf Libyen, Irak und Afghanistan sieht Merkel noch viel außenpolitische Arbeit bei der Bekämpfung der Fluchtursachen.

Bundesländer mit am Tisch 

Als Ansprechpartner der Länder waren erstmals auch der Vorsitzende und der Co-Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz dabei - der Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern, Erwin Sellering und der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff. "Wir haben eine sehr intensive Zusammenarbeit mit den Bundesländern", sagte die Kanzlerin.

Das letzte Treffen in diesem Rahmen fand im Juli dieses Jahres statt. Davor gab es im April 2016 sowie Anfang Dezember 2015 und Ende September 2015 Treffen.

Quelle: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung vom 03.11.2016

 

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