Flucht und Migration / Bildungspolitik

Initiative "Geh Deinen Weg" geht in die vierte Runde

Junge rennt über Wiese
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Am 11. Februar hat die Auftaktgala zum vierten Jahrgang des Mentorenprogramms "Geh Deinen Weg" der Deutschlandstiftung Integration in Berlin stattgefunden. Über 100 neue Stipendiatinnen und Stipendiaten wurden feierlich im Programm begrüßt.

Mit der Initiative "Geh Deinen Weg" fördert die Deutschlandstiftung Integration die Chancengleichheit von Menschen mit Migrationshintergrund beim Zugang zu Bildung, Arbeit und gesellschaftlicher Teilhabe. Zentraler Bestandteil des Stipendiums ist ein Mentorenprogramm für junge talentierte Menschen mit Migrationshintergrund. In diesem Jahr stammen sie aus über 50 Ländern, zum ersten Mal befinden sich unter ihnen auch Flüchtlinge. Das Bundesfamilienministerium unterstützt und begleitet die Initiative und die jährliche Auftaktveranstaltung seit 2013.

Gute Beispiele für gelingende Integration

Staatssekretär Dr. Ralf Kleindiek, Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, erläuterte, dass bereits heute Menschen mit Migrationshintergrund unter den Selbstständigen stark vertreten seien. Auch hob er die starke Aufstiegsmotivation von zugewanderten Menschen hervor. "Jung, aufstiegsorientiert und unternehmerisch: Das sind gute Voraussetzungen für eine gelingende Integration und ein erfolgreiches Leben in unserem Land", stellte Dr. Ralf Kleindiek fest.

Eine gute Integration wird nur gelingen, wenn beide Seiten, die Zuwandernden sowie die Aufnahmegesellschaft, zusammenarbeiten: "Die Verantwortung für die Integration allein auf der einen Seite zu sehen, ist zu kurz gedacht. Wir müssen auf die Menschen, die zu uns kommen, zugehen. Denn am Ende sind es Menschen, die bereit sind, sich zu integrieren. Und es sind Menschen, die bereit sind zu helfen. Das ist die Idee des Stipendiatenprogramms 'Geh Deinen Weg' der Deutschlandstiftung Integration, die ich ausdrücklich unterstütze", unterstrich der Staatssekretär.

Weitere Informationen

Quelle: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vom 12.02.2016