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Europa / Bildungspolitik

Zusammenarbeit in der beruflichen Bildung für Sozialberufe mit Bulgarien

Drei Schüler sind in ein gemeinsames Gespräch vertieft
Bild: © Christian Schwier - Fotolia.com

Baden-Württemberg und Bulgarien wollen in der Beruflichen Bildung in sozialen Feldern, etwa bei der Qualifizierung in der Alten- und der Behindertenhilfe, die Zusammenarbeit intensivieren.

Zum Abschluss seiner Delegationsreise nach Rumänien und Bulgarien hat der Minister für Bundesrat, Europa und internationale Angelegenheiten Peter Friedrich in Sofia zusammen mit dem stellvertretenden Minister für Arbeit und Sozialpolitik der Republik Bulgarien Lazar Lazerov eine gemeinsame Absichtserklärung unterzeichnet. Zentrale Zielsetzung dieser Erklärung ist die Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen Baden-Württemberg und Bulgarien in der Beruflichen Bildung in sozialen Feldern, etwa bei der Qualifizierung in der Alten- und der Behindertenhilfe.

In der bilateralen Kooperation zwischen Baden-Württemberg und Bulgarien besteht besonderes Potential insbesondere bei der Ausbildung von qualifizierten Fachkräften im Bereich der Kranken-, Alten- und Behindertenpflege für den bulgarischen Arbeitsmarkt.

Über den Donau-Projektmittelfonds des Staatsministeriums wurde 2013 eine Förderung an die Stiftung Liebenau für das Projekt "Vorbereitende Maßnahmen zum Aufbau eines Instituts für soziale Berufe in Bulgarien" in Höhe von 68.000 Euro gewährt. Das Projekt "Ausbildungszentrum für soziale Berufe in Bulgarien" wurde am 28. Mai 2015 durch die zuständige Behörde des Bildungsministeriums in Bulgarien lizenziert. Projektträger sind der Verband Sozialer Nichtregierungsorganisationen in Bulgarien (FSSB) und die Stiftung Liebenau.

Ziel ist es, qualifizierte Fachkräften im Bereich der Kranken-, Alten- und Behindertenpflege für den bulgarischen Arbeitsmarkt auszubilden und somit Jugendarbeitslosigkeit und Arbeitsmigration entgegen zu wirken.

Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg vom 11.09.2015.