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Europa / Bildungspolitik

VBE und Solidarność: Recht auf Bildung ist Menschenrecht

„Das Recht auf Bildung ist ein grundsätzliches Menschenrecht“, betonten zum heutigen Tag der Menschenrechte Teresa Misiuk, Vizepräsidentin von NSZZ Solidarność (Abteilung Bildung), und VBE-Bundesvorsitzender Udo Beckmann in Berlin. Der enge Zusammenhang zwischen Bildungschancen und sozialer Herkunft der Kinder und Jugendlichen müsse durchbrochen werden.

Misiuk und Beckmann verwiesen bei dem Treffen der beiden Lehrergewerkschaften darauf, dass in Deutschland und Polen die soziale Herkunft zu stark über den Bildungsweg der Schülerinnen und Schüler entscheide. Dies habe PISA 2009 erneut verdeutlicht. Kein Kind dürfe verlorengehen, betonten beide. Wichtig seien freie Zugänge zu anspruchsvollen Bildungsgängen und die Orientierung an Bildungszielen von hoher fachlicher, sozialer und ethischer Qualität.

Solidarność und VBE bekräftigten in einer gemeinsamen Erklärung zum Tag der Menschenrechte, die heute unterzeichnet wurde: „Bildung muss unabhängig vom Einkommen der Erziehungsberechtigten und unabhängig von der regionalen und sozialen Herkunft für alle Kinder und Jugendlichen zugänglich sein. Bildung muss die Achtung vor den Menschenrechten stärken und zu Verständnis, Toleranz und Freundschaft zwischen den Nationen und unter den Menschen beitragen.“

 Der beigefügte Hyperlink führt zur gemeinsamen Erklärung von NSZZ Solidarność und VBE.

http://vbe.de/index.php?eID=tx_nawsecuredl&u=0&file=fileadmin/vbe-pressedienste/2010/Erklaerung_Solidarnosc-VBE_deu.pdf&t=1305209945&hash=9d426a0d0aa1130ae7d7e1116c9157978be93a53

Herausgeber: Verband Bildung und Erziehung e.V.

 

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