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Europa / Kinder- und Jugendpolitik

UN-Fortschrittsbericht: Die Rolle der Jugend für Frieden und Sicherheit

Eine Weltkarte in zwei Hände gezeichnet vor blau-weißem Himmel und weißen Friedenstauben.
Bild: pixel2013 / www.pixabay.com   Lizenz: CC0 / Public Domain Arbeiten Dritter

Das European Youth Forum begrüßt den ersten Fortschrittsbericht des UN-Sicherheitsrates, der die Bedeutung junger Menschen für Frieden und Sicherheit hervorhebt. Die Förderung der Jugend-, Friedens- und Sicherheitsagenda muss, aus Sicht des Jugenforums, für die Vereinten Nationen angesichts der globalen Krise mehr denn je Priorität haben.

Fünf Jahre nach der Annahme der Resolution 2250 des UN-Sicherheitsrates zu Jugend, Frieden und Sicherheit hat UN-Generalsekretär Antonio Guterres am 27. April, den ersten Fortschrittsbericht (PDF 326 KB) veröffentlicht.

Die Ergebnisse des Berichts sind von Bedeutung, so das European Youth Forum. Es zeigt zwar die zunehmende Anerkennung der wesentlichen Rolle junger Menschen für Frieden und Sicherheit, stellt jedoch auch fest, dass strukturelle Hindernisse und Einschränkungen sie daran hindern, von ihren Rechten Gebrauch zu machen und ihr volles Potenzial auszuschöpfen.

Das Europäische Jugendforum unterstützt nachdrücklich die Veröffentlichung des Berichts über die Weiterentwicklung der Resolution 2250 des UN-Sicherheitsrates. Wir und andere Jugendorganisationen konnten zu den Konsultationen beitragen und freuen uns, dass einige unserer Berichte in den Bericht integriert wurden, schreibt das Jugendforum.

Beteiligung junger Menschen an Friedens- und Sicherheitsbemühungen

Um die Umsetzung der Resolution 2250 des UN-Sicherheitsrates zu erreichen, fordert der Bericht eine weitere sinnvolle Beteiligung junger Menschen an Friedens- und Sicherheitsbemühungen. Er erkennt die Rolle der von Jugendlichen geführten Organisationen bei der Umsetzung der Agenda und ihr aktives Engagement für positive Veränderungen voll und ganz an. Der Bericht fordert daher die sinnvolle Beteiligung junger Menschen an allen Aspekten und Ebenen der Entscheidungsfindung.

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf junge Menschen und ihre Rolle auf dem langen Weg zur Genesung wurden nicht übersehen. Nach der Veröffentlichung des Berichts betonte der Generalsekretär der Vereinten Nationen im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen, dass junge Menschen als gleichberechtigte Bürger, als Vollmitglieder unserer Gesellschaften und als wichtige Akteure für Veränderungen angesehen werden sollten. Die Welt könne sich eine verlorene Generation von Jugendlichen nicht leisten, deren Leben durch COVID-19 zurückgedrängt wird und deren Stimmen durch mangelnde Beteiligung erstickt werden, so der Generalsekretär.

Demokratische Beteiligung auf globaler und nationaler Ebene

Das Europäische Jugendforum freut sich, dass die Agenda für Jugend, Frieden und Sicherheit vor allem in diesen unsicheren Zeiten weiterhin Priorität hat. Eine sinnvolle Beteiligung der Jugend an Frieden und Sicherheit müsse verbessert werden, um die Agenda für Jugend, Frieden und Sicherheit zu erreichen und niemanden zurückzulassen. Mit der Veröffentlichung des Berichts erwartet das European Youth Forum eine stärkere Beteiligung demokratischer Jugendstrukturen an der Arbeit der Vereinten Nationen auf globaler und regionaler Ebene und an der Umsetzung der Agenda durch die Mitgliedstaaten auf nationaler Ebene. Das Europäische Jugendforum und seine Mitgliedsorganisationen freuen sich darauf, weiterhin Beiträge zu leisten und die Umsetzung der Entschließung voranzutreiben.

Die Meldung des European Youth Forum im englischen Original findet sich online.

Quelle: European Youth Forum vom 07.05.2020

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