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Europa / Bildungspolitik

U-Multirank bewertet über 1300 Hochschulen

lernende Studenten
Bild: © Andres Rodriguez - Fotolia.com

Heute (4.4.2016) hat das von der EU finanzierte Projekt U-Multirank sein drittes und bisher umfangreichstes globales Hochschulranking veröffentlicht, das Studierenden, Lehrkräften und Arbeitgebern die Wahl zwischen Hochschulen in über 90 Ländern erleichtert.

U-Multirank ist das erste globale Rankingprojekt, das den Vergleich von Hochschulen anhand eines breiten Spektrums von Kriterien ermöglicht, darunter Forschungsleistung, Lehre und Lernen, Wissenstransfer, internationale Ausrichtung und Engagement in der Region.

Im diesjährigen Ranking zeigt sich, dass die europäischen Hochschulen zwar weltweit führend sind, was ihre Bedeutung innerhalb der Region anbelangt, jedoch noch mehr tun könnten. Dies war auch eines der zentralen Themen der kürzlich von der Kommission durchgeführten Konsultation zur Modernisierung der Hochschulbildung: Nur ein Fünftel der über 1400 Teilnehmer vertrat dabei die Ansicht, dass die Hochschulen eine wichtige Rolle für die Innovation im nationalen oder regionalen Kontext spielen, und drei Viertel sprachen sich für eine verstärkte Zusammenarbeit auf EU-Ebene in diesem Bereich aus.

Derzeit wird das Projekt U-Multirank durch das EU-Programm Erasmus+ finanziert, das es im Zeitraum 2014-2020 über vier Millionen jungen Menschen aus Europa ermöglichen wird, in einem anderen Land zu studieren, zu arbeiten, eine Ausbildung oder eine Freiwilligentätigkeit zu absolvieren. Künftig soll das Management des Rankings auf Open-Source-Basis von einer unabhängigen gemeinnützigen Organisation übernommen werden.

Weiterführende Informationen:

U-Multirank: http://www.umultirank.org
Homepage von Erasmus+: http://ec.europa.eu/programmes/erasmus-plus/

Quelle: Europäische Kommission vom 04.04.2016.

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