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Europa / Kinder- und Jugendpolitik

Trilateraler Jugendgipfel diskutiert Chancengleichheit in Europa

Sieben multikulturelle Jugendliche zeigen sich freundschaftlich
Bild: © Monkey Business - Fotolia.com

15 junge Erwachsene im Alter von 17 bis 23 Jahren aus NRW können sich ab sofort für die Teilnahme am 15. Jugendgipfel mit Frankreich und Polen zum Thema "Chancengleichheit und Kampf gegen Diskriminierung in Europa" bewerben.

Exklusive Einladung für europapolitisch interessierte junge Menschen: 15 Jugendliche im Alter von 17 bis 23 Jahren aus Nordrhein-Westfalen können im Sommer auf Einladung der Landesregierung Nordrhein-Westfalen am 15. internationalen Jugendgipfel in Polen teilnehmen.

Bei der deutsch-französisch-polnischen Jugendbegegnung in Złoty Potok und Katowice – für die deutsche Seite organisiert vom IBB Dortmund – geht es diesmal um das Thema "Chancengleichheit und Kampf gegen Diskriminierung in Europa" und die Frage: Ist die Chancengleichheit noch Wunsch oder schon Wirklichkeit?

Die insgesamt 45 jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den drei Regionen Nord-Pas de Calais, Nordrhein-Westfalen und Schlesien debattieren in der Woche vom 12. bis 18. Juli 2015 Beispiele für Diskriminierung oder erzielte Chancengleichheit in Frankreich, Polen und Deutschland.

In Workshops mit Politikern und Experten wird das Thema gründlich aufgearbeitet, so dass am Ende auch konkrete Wünsche an die Politik formuliert werden können. Ein attraktives Freizeitprogramm vermittelt außerdem Einblicke in die Region rund um Katowice und das Naturreservat von Zloty Potok in Schlesien. Gerade für die Zeit zwischen Abitur und Einstieg ins Studium oder Berufsleben ist die Teilnahme am Jugendgipfel eine Chance für zivilgesellschaftliches und politisches Lernen.

Die Jugendgipfel im Rahmen des Regionalen Weimarer Dreiecks werden seit 2001 jährlich von den drei Partnerregionen ausgerichtet. Die Begegnungen dienen der Vertiefung der Kontakte zwischen jungen Menschen aus den drei ehemaligen Bergbauregionen im Strukturwandel. Das Weimarer Dreieck, aus dem der Jugendgipfel als ein geschätztes, nachhaltiges Ergebnis hervor gegangen ist, wurde 1991 von den Außenministern Frankreichs, Polens und Deutschlands gegründet, um die europäische Achse zu festigen.

Junge Erwachsene aus NRW mit Interesse an Politik und Europathemen können sich ab sofort beim Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk e.V. in Dortmund bewerben.

Anmeldeschluss ist am 30. April 2015.

Informationen zur Anmeldung

Voraussetzung ist die Teilnahme an einem Vorbereitungstreffen in Dortmund. Die Teilnahme am Jugendgipfel ist bis auf die Anreise nach Dortmund – zum Ausgangspunkt der Reise – kostenlos. Die Startgebühr in Höhe von 100 Euro wird bei Teilnahme erstattet.
Bewerbungen mit Motivationsschreiben und kurzem Lebenslauf können per E-Mail an info@DontReadMeibb-d.de oder per Post an das IBB Dortmund, Bornstraße 66, 44145 Dortmund gesendet werden.
Weitere Informationen unter der Telefonnummer 0231-952096-25.   

Einen Rückblick auf frühere Begegnungen im Rahmen des Regionalen Weimarer Dreiecks ist auf der Internetseite des IBB einsehbar.

Quelle: Internationales Bildungs- und Begegnungswerk IBB e.V. vom 30.03.2015

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