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Europa / Kinder- und Jugendpolitik

Studie: Benachteiligte Kinder und Jugendliche brauchen eine andere Jugendpolitik

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Bild: © AKS - Fotolia.com

Eine europaweite Studie untersuchte die Lebenslagen benachteiligter Kinder und Jugendlicher und kommt zu dem Schluss: Die Politik tut zu wenig.

Ziel der Studie „Soziale Integration von jungen Menschen am Rande der Gesellschaft: Mehr Möglichkeiten, bessere Zugänge und größere Solidarität“ war es, einen Überblick über die Gründe für prekäre Lebenslagen von Kindern und Jugendlichen und forschungsbasierte Empfehlungen zu geben. Die Studie fächert das Problemfeld differenziert auf. Dabei fand man offenbar entsprechende bzw. bestätigende Befunde quer durch die EU. Auch wenn die Politik, Bildungs- und Beschäftigungssysteme sowie Zuständigkeiten in den jeweiligen Ländern voneinander abweichen, bleiben unterm Strich die Gründe für prekäre Lebenslagen gleich.

Die politischen Maßnahmen, die Abhilfe schaffen könnten, sind bescheiden. Die Betroffenen sind es meist auch. Grundlage der Studie, die im Auftrag der Europäischen Kommission von Prof. Dagmar Kutsar aus Estland und Prof. Helena Heleva aus Finnland durchgeführt wurde, waren fünf große empirische Untersuchungen, die mit Unterstützung des 7. Forschungsrahmenprogramms der Europäischen Union in den letzten Jahren erstellt wurden.

Zwei der Forschungsprojekte fanden mit deutscher Beteiligung statt: EDUMIGROM (www.edumirgom.eu), eine Studie zu „ethnischen Unterschieden im Bildungsbereich und den Aussichten städtischer Jugend in einem erweiterten Europa“ sowie YOUNEX (www.younex.unige.ch): „Jugend, Beschäftigung und Ausgrenzung in Europa“. Insgesamt hatte man damit einen Stamm von Daten aus elf alten und sechs neuen EU-Mitgliedstaaten.

Lesen Sie über die Ergebnisse der Studie auf den Seiten von JUGEND für Europa. Dort können Sie die Studie auch komplett herunterladen.

Quelle: jugendpolitikineuropa.de

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