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Europa / Jugendsozialarbeit

Schweizer Berufsverband fordert Verbesserung der Ausbildungssituation in der Sozialen Arbeit

Füng junge Erwachsene verschiedener Herkunft lachen in die Kamera.
Bild: © lev dolgachov - Fotolia.com

Eine Kampagne von AvenirSocial, dem Berufsverbands der Sozialen Arbeit in der Schweiz, stellt konkrete Forderungen für einer bessere Qualität in der Sozialen Arbeit. Insgesamt 92 Organisationen des Sozialwesens und mehr als 2.000 Einzelpersonen haben sich der Ausbildungskampagne angeschlossen, die die Politik auffordert, sich mit dem Thema zu befassen.

Am 20. März 2018, dem internationalen Tag der Sozialen Arbeit, hat AvenirSocial einen Appell an den Schweizer Bundesrat sowie an kantonale und kommunale Behörden gerichtet, in welchem gefordert wird, dass alle in einer Funktion der Sozialen Arbeit tätigen Personen über ein Diplom in Sozialer Arbeit verfügen sollen.

Die Forderungen von AvenirSocial stossen auf ein großes Echo, wie die 92 Organisationen des Sozialwesens und die mehr als 2.000 Personen zeigen, welche den Appell von AvenirSocial zur Ausbildungskampagne unterzeichnet haben. Die unterzeichnenden Organisationen und Personen verlangen von der Politik, dass sie das Thema aufgreift und wirkungsvolle Massnahmen für eine Verbesserung der Situation findet.

AvenirSocial wird am 28. September 2018 in Fribourg eine nationale Tagung zur Ausbildungskampagne durchführen, um mit Referaten und Workshops auf die unbefriedigende Ausbildungssituation aufmerksam zu machen und um mögliche Lösungswege aufzuzeigen.

Informationen zur Kampagne von AvenirSocial sowie zur Tagung im September 2018:  „Ausgebildet für alle Fälle! Ausbildung und Qualität in der Sozialen Arbeit“ finden sich auf der Internetseite des Berufsverbands der Sozialen Arbeit in der Schweiz.

Quelle: AvenirSocial vom 20.03.2018

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