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Europa / Digitalisierung und Medien

Schülerzeitungen aus Berlin und NRW mit Europapreis ausgezeichnet

Notizbuch mit gezeichneten Pokalen liegt auf einem Tisch
Bild: © Rawpixel - Fotolia.com

Im Rahmen des Schülerzeitungswettbewerb der Länder unter dem Titel „Kein Blatt vorm Mund“ wurden Preise an die 29 bundesweit besten Schülerzeitungen vergeben. Den Sonderpreis „Europa hier bei mir“, der Vertretung der Europäischen Kommission, ging an eine Grundschule aus Berlin und eine Gesamtschule aus Nordrhein-Westfalen, die sich intensiv mit dem Thema Europa beschäftigen.

Die 29 besten Schülerzeitungen Deutschlands sind von Bundesratspräsident Michael Müller, dem Schirmherren des  Schülerzeitungswettbewerbs der Länder 2018, Medienvertretern sowie den Partnern der Sonderpreise im Bundesrat geehrt worden. Eine Jury hatte sie aus 1.900 Einsendungen ausgewählt. Die Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland hat ihren Sonderpreis „Europa hier bei mir“ an zwei Schülerzeitungen vergeben. Die Preise gingen an das LindenBlatt aus Berlin und die digitale Schülerzeitung standpunkt aus Mönchengladbach in Nordrhein-Westfalen.

Sonderpreis „Europa hier bei mir“

Mit dem Schülerzeitungspreis „Europa“, der dieses Jahr zum neunten Mal vergeben wurde, würdigt die Vertretung der EU-Kommission in Deutschland Schülerzeitungen, die sich mit Europa im Alltag ihrer jugendlichen Leser beschäftigen. Neben der Reise zur dreitägigen Preisveranstaltung nach Berlin erhalten beide Gewinner je ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro für ihre Redaktion. Der Sprecher der Europäischen Kommission in Deutschland, Reinhard Hönighaus, lobte in seiner Laudatio die Schülerinnen und Schüler für die Wahl und Aufbereitung des Themas, insbesondere zum Thema Migration. Damit würden sie sich in ihren Medien den aktuellen Herausforderungen in Deutschland und in Europa stellen.

Über die Preisträger

Fakten, Rätsel und Interviews

Die Zeitung LindenBlatt der Lindenhof-Grundschule Berlin hat seine gesamte Ausgabe dem Thema „Europa“ gewidmet. Die jungen Redakteure erzählen die Geschichte der Europa, stellen ihren Lesern mehrere europäische Länder vor und informieren sie über den Euro als europäische Währung. Die Fakten runden sie mit einem selbst gemalten Europa-Flaggenquiz und einem kniffeligen Rätsel zu Ländern aus Europa ab. Sehr bewegend ist ihr Interview mit zwei syrischen Mitschülern. Mit einer Vielfalt an Formaten ist es der Schülerzeitung gelungen, das Thema Europa für ihre junge Leserschaft ausgewogen und verständlich darzustellen.

Reportage im trinationalen Team

Der standpunkt ist eine professionell gestaltete Online-Schülerzeitung, die zudem auf Instagram, Twitter und Facebook dafür sorgt, dass die Beiträge die Zielgruppe über die Webseite hinaus erreichen und diskutiert werden können. In verschiedenen Rubriken schreiben die jungen Medienmacher professionell und ausgewogen über aktuelle Themen und Projekte; viele davon widmen sich Europa. In ihrem Beitrag „EU-Programm statt EU flat“ führen sie ein Interview mit einem Landtagsabgeordneten über politisches Engagement und die Bedeutung für die Zukunft Europas und stellen die Initiative Pulse of Europe ausführlich vor.

Mehrere Beiträge thematisieren Projekte in Polen, wo Schüler der Gesamtschule Hardt beispielsweise in einem trinationalen Team dem Thema „Flüchtlinge und Integration in Polen“ auf den Grund gehen. Mit Text, Fotos und bewegenden Videos nehmen sie ihre Leser mit auf eine Reise in die Vergangenheit, die zeigt, wie wichtig es ist, sich für Frieden und Völkerverständigung einzusetzen. Weitere Artikel widmen sich der Türkei, Austauschprojekten und dem Schülerfoto- und Kurzfilmwettbewerb „EuroVisions 2017“, bei dem sie mit ihrer Kampagne „Europa ist für uns Sterne wert“ den zweiten Platz belegen.

Hintergrund

Der Schülerzeitungswettbewerb der Länder unter dem Titel „Kein Blatt vorm Mund“ wird seit 2004 von der Jugendpresse Deutschland und den Ländern der Bundesrepublik Deutschland veranstaltet und von der Kultusministerkonferenz empfohlen. Hauptpartner ist der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend fördert den Wettbewerb.

Quelle: Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland vom 14.09.2018

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