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Europa / Kinder- und Jugendpolitik

Österreich: Bundesjugendvertretung erinnert an Europa der Menschenrechte

Roter Luftballon mit herausgelassener Luft und der Aufschrift "Human rights"
Bild: © nito - Fotolia.com

Die österreichische Bundesjugendvertretung (BJV) hat an der Gedenkveranstaltung zum internationaler Holocaust-Gedenktag am 27. Januar auf dem Wiener Heldenplatz teilgenommen und ruft dazu auf, sich immer wieder lautstark zu den Menschenrechten zu bekennen. Die Lehren aus der Geschichte seien das unumstrittene Fundament für die Demokratie und müssten auch in Zukunft der Grundkonsens der Gesellschaft sein.

Am 27. Januar jährte sich die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau zum 74. Mal. Die Vorsitzende der österreichischen Bundesjugendvertretung (BJV) nahm Caroline Pavitsits an der Gedenkveranstaltung am Wiener Heldenplatz teil und setzte ein Zeichen. „Es ist unsere Pflicht, immer wieder neu an die Gräueltaten der Vergangenheit zu erinnern und niemals zu vergessen. In diesem Jahr steht der Gedenktag im Zeichen der Menschenrechte, wir müssen uns immer wieder lautstark zu diesen bekennen, gerade auch als junge Menschen“, betont Pavitsits.

Kinderrechte immer wieder eingeschränkt oder beschnitten

Einige aktuelle Entwicklungen im Bereich Menschenrechte sieht die BJV mit großer Besorgnis, insbesondere wenn es um die Rechte von Kindern und Jugendlichen geht. Diese werden immer wieder sowohl auf nationaler als auch internationaler Ebene eingeschränkt oder beschnitten. „In Österreich sehen wir beispielsweise Probleme in der sozialen Absicherung, beim Lebensstandard von Familien und Kindern oder diversen Formen von Diskriminierung. Als Bundesjugendvertretung stehen wir für sozialen Zusammenhalt, Gerechtigkeit und für die vehemente Verteidigung der Menschenrechte ein!“, bekräftigt Pavitsits.

Lehren aus der Geschichte als Fundament für die Demokratie

Bewusstseinsbildung ist dabei ein zentrales Thema. Junge Menschen müssen mit adäquaten Angeboten zu einer aktiven Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und der politischen Gegenwart ermutigt werden – sei es in der Schule, am Arbeitsplatz oder in der außerschulischen Jugendarbeit. „Die Lehren aus der Geschichte Österreichs müssen unumstrittenes Fundament unserer Demokratie sein. Die Menschenrechte sind unteilbar und universell, das muss auch in Zukunft der Grundkonsens unserer Gesellschaft sein,“ verdeutlicht Pavitsits abschließend.

Weitere Informationen zur Gedenkveranstaltung: www.jetztzeichensetzen.at

Quelle: Bundesjugendvertretung vom 25.01.2019