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Europa / Kinder- und Jugendpolitik

Maastricht Debate 2019 – Wer wird der nächste Präsident der EU-Kommission?

Illustration der fünf Spitzenkandidat/-innen
Bild: © The Maastricht Debate 2019

Die Spitzenkandidatinnen und -kandidaten für die Europawahl diskutierten im Rahmen der Europäischen Jugendwoche in Maastricht. Der Deutsche Bundesjugendring (DBJR) begrüßt, dass sich die Parteien den Fragen der jungen Menschen stellten und weist auf die Veröffentlichung hin. Die junge Generation habe ein großes Interesse an Europa und der Europawahl. Eine engagierte Berichterstattung im Vorfeld der Wahlen sei wichtig, damit die Relevanz der Europawahl in Politik und Gesellschaft angemessen dargestellt werden kann.

In Maastricht diskutierten die Europäischen Spitzenkandidat/-innen für die Europawahl in einer vom Europäischen Jugendforum organisierten Debatte. Die Kandidat/-innen stellten sich den Fragen von jungen Menschen. „Gut, dass sich die Spitzenkandidat/-innen jungen Themen widmen. Die Europawahl muss genutzt werden, um dringend nötige politische Richtungsentscheidungen breit zu diskutieren. Das vermissen wir im sonstigen Wahlkampf“, sagt der  stellvertretende Vorsitzende des DBJR Jannis Pfendtner.

Fragen junger Menschen an die Europapolitik

Es diskutierten Violeta Tomić (Vereinte Europäische Linke), Frans Timmermans (Progressive Allianz der Sozialdemokraten im Europäischen Parlament), Bas Eickhout (Die Grünen),  Guy Verhofstadt (Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa) und Jan Zahradil (Europäischen Konservative und Reformisten).

Vorab konnten junge Menschen Fragen für die Debatte stellen. Die zielten auf Digitalpolitik, Nachhaltigkeit und die Zukunft der EU. Junge Menschen wollen ein starkes, demokratisches und solidarisches Europa. Frans Timmermans von den Sozialdemokraten, sorgte mit seiner Aufforderung „Wählt grün!“ für Irritationen und Lacher, stellte jedoch klar: „Nicht nur die Grünen machen grüne Politik. Wir sind hier nicht in einem Wettbewerb. Das ist kein Schönheitswettbewerb. Es geht um unsere Zukunft“.

Interesse der Jugend an Europa und Europawahl

Der DBJR organisierte gemeinsam mit der Europa Union Berlin und der Jungen Europäischen Bewegung Berlin (JEB) ein Public Viewing in Berlin, das gut besucht war. Das Interesse junger Menschen an Europa und der Europawahl ist groß. Schade nur, dass keine der nationalen Parteien und Medien über die Debatte berichtet hat. Eine engagierte Berichterstattung ist wichtig, um den Europawahlkampf tatsächlich europäisch zu gestalten und die Unterschiede der Parteien klar aufzuzeigen. So kann die Relevanz der Europawahl in Politik und Gesellschaft angemessen dargestellt werden.

„Mit der Teilnahme an den Europawahlen können wir die Politiker/-innen wählen, die Europa für die Jugend, für ökologische Verantwortung und soziale Gerechtigkeit weiterentwickeln“, ruft Jannis Pfendtner zur Wahl auf.

Die Meldung „Debatte der Spitzenkandidat*innen für die Europawahl“ wurde beim Deutschen Bundesjugendring erstveröffentlicht und steht dort mit weiteren Informationen zur Verfügung. Wir danken für die freundliche Genehmigung zur Übernahme.

Weitere Informationen finden sich außerdem unter www.maastrichtdebate.eu.

Quelle: Deutscher Bundesjugendring