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Europa

Kommission fordert mehr Engagement bei der Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit

Mit ihrer heute (Dienstag) gestarteten Initiative "Chancen für junge Menschen" will die Kommission jungen Arbeitslosen einen leichteren Einstieg in die Arbeitswelt ermöglichen.

Die Arbeitslosenquote ist bei Jugendlichen fast doppelt so hoch wie im Durchschnitt und liegt europaweit bei 21 Prozent. László Andor, Kommissar für Beschäftigung, Soziales und Integration sagte: "In vielen EU-Ländern spitzt sich die Lage für junge Menschen dramatisch zu. Wenn wir nicht bald auf Ebene der EU und der Mitgliedstaaten entschlossene Maßnahmen ergreifen, dann droht die Gefahr einer verlorenen Generation, was erhebliche wirtschaftliche und soziale Kosten verursachen würde. Dieser Trend darf sich nicht fortsetzen – wir müssen unseren jungen Menschen Hoffnung geben, denn sie sind unsere Zukunft!“

Die Kommission fordert die Mitgliedstaaten auch zu einer besseren Nutzung des Europäischen Sozialfonds (ESF) auf. Über den ESF stehen noch immer 30 Milliarden Euro bereit, die keinem Projekt zugewiesen worden sind. Die neue Initiative „Chancen für junge Menschen“ soll die Mitgliedstaaten dabei unterstützen, dass junge Menschen innerhalb von vier Monaten nach Verlassen der Schule entweder eine Arbeitsstelle oder einen Ausbildungs­ oder Weiterbildungsplatz erhalten und über den ESF mehr Lehrstellen und Förderprogramme für junge Unternehmensgründer geschaffen werden.

Quelle: PM der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland vom 20.12.2011