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Europa / Digitalisierung und Medien

Internationaler Tag der Pressefreiheit 2017: So erkennt man Fake News

Fünf Jugendliche sitzen nebeneinander im Gras und sind auf ihr Smartphone konzentriert
Bild: lev dolgachov

In seinem Video präsentiert das Europäische Parlament fünf wertvolle Tipps, wie sich Fake News erkennen lassen. Fake News sind gezielt lancierte Falschmeldungen, die insbesondere durch die Verbreitung in Sozialen Medien ein massenhaftes Publikum erreichen. Zum Internationalen Tag der Pressefreiheit diskutiert außerdem der Menschenrechtsausschuss über die wachsende Bedrohung durch Desinformation und Fake News.

Der 3. Mai ist der Internationale Tag der Pressefreiheit. Wie jedes Jahr rückt das EU-Parlament an diesem Tag die Bedeutung der grundlegenden Prinzipien der Pressefreiheit in den Vordergrund. Am Donnerstagmorgen (04.05.) debattiert der Unterausschuss für Menschenrechte über die Lage der Pressefreiheit. Ein Schwerpunkt der Debatte ist die wachsende Bedrohung durch Desinformation und Fake News. In einem Leitfaden stellt das Europäische Parlament Tipps zur Verfügung, wie sich Fake News erkennen lassen.

Desinformation und Fake News

Die EU-Abgeordneten debattieren am 4. Mai über den "World Press Freedom Index" (Rangliste der Pressefreiheit) der Reporter ohne Grenzen, die Aktivitäten des Europäischen Demokratiefonds (EED) im Bereich Medienfreiheit und die Antwort der EU auf Desinformation und Fake News. Unter Fake News versteht man absichtlich, also gezielt lancierte Falschmeldungen. Durch die massenhafte Verbreitung in sozialen Medien erreichen sie ein großes Publikum. In seinem Video liefert das Europäische Parlament fünf wertvolle Tipps, woran sich Fake News erkennen lassen.

Quelle: Europäisches Parlament 

Pressefreiheit und Internet

EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani hebt in einer Pressemitteilung zum Internationalen Tag der Pressefreiheit hervor: "Als ehemaliger Journalist weiß ich, wie wichtig es ist, unabhängig arbeiten zu können. Ohne diese Freiheit kann es keine politische Kontrolle, Transparenz, Korruptionsbekämpfung, Good Governance und Entscheidungsfreiheit geben." Und er fügt hinzu: "Wenn wir uns mit dem Thema der Pressefreiheit auseinandersetzen, müssen wir auch das Internet betrachten. Das Internet ist eine Wissensquelle, aber auch eine Gefahrenquelle. Rund die Hälfte der Europäer bezieht ihre Nachrichten aus sozialen Medien. So ist es viel einfacher geworden, Fake News zu verbreiten. Es ist beunruhigend, die Desinformation und Hassreden zu sehen, die dazu genutzt werden, Radikalisierung und Fundamentalismus, insbesondere bei jungen Menschen, zu fördern."

Quelle: Europäisches Parlament vom 03.05.2017

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