Sie sind hier: Startseite  Im Fokus  Europa

Europa / Kinderrechte

Internationale Kinderrechtskonferenz: Welche Normen, Haltungen und Verhaltensweisen behindern die Kinderrechte?

Mädchen zeigt mit Finger nach oben
Bild: © nastia1983 - Fotolia.com

Am 13. und 14. November findet in Straßburg im Rahmen des französischen Vorsitzes im Ministerkomitee des Europarates eine internationale Kinderrechtskonferenz statt. Im Zentrum der Diskussion stehen aktuelle Maßnahmen der europäischen Staaten zum Schutz der Kinderrechte. Junge Delegierte nehmen an der Konferenz aktiv teil und spielen die Rolle von „Herausforderern“ in Workshops zum Thema Macht.

Würdigung des Engagements von Kindern und Jugendlichen als Ausdruck ihres Rechts auf Beteiligung an den sie betreffenden Entscheidungen; Verbesserung der Reaktion auf Gewalt gegen Minderjährige und Bekämpfung von Tabuproblemen wie der sexualisierten Gewalt unter Gleichaltrigen; Verhindern, dass Kinder bei einer nicht einvernehmlichen Trennung der Eltern zum Tauschobjekt werden; Schutz Minderjähriger vor Online-Delikten: Das sind nur einige der Themen, die eine Anpassung der Gesetze und politischen Maßnahmen erfordern, aber auch einen Wandel der Gesellschaftsnormen und Haltungen gegenüber Minderjährigen, die weiter ein Hindernis dafür sind, dass sie ihre Rechte vollständig wahrnehmen können.

Am 13. und 14. November findet in Straßburg im Rahmen des französischen Vorsitzes im Ministerkomitee des Europarates eine internationale Kinderrechtskonferenz statt. Die Teilnehmenden untersuchen dabei, was die europäischen Staaten gegen aktuelle und neu entstehende Probleme beim Schutz der Kinderrechte unternehmen, welche Mängel behoben und welche Chancen genützt werden müssen. Eröffnen werden die Konferenz die Generalsekretärin des Europarates, Marija Pejčinović Burić, und der französische Staatssekretär für den Schutz von Kindern, Adrien Taquet. Auf der Rednerliste stehen zudem: Liliane Maury Pasquier, Präsidentin der Parlamentarischen Versammlung des Europarates, Linos-Alexandre Sicilianos, Präsident des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte, Dunja Mijatović, Menschenrechtskommissarin des Europarates, Ásmundur Einar Daðason, isländischer Minister für Soziales und Kinderangelegenheiten, Elena Bonetti, italienische Ministerin für Chancengleichheit und Familie, Kasimierz Kuberski, Unterstaatssekretär im polnischen Familien-, Arbeits- und Sozialministerium, und Najat Maalla M’jid, UN-Sonderbeauftragte zum Thema Gewalt gegen Kinder.

Junge Delegierte nehmen an der Konferenz aktiv teil und spielen die Rolle von „Herausforderern“ in Workshops zum Thema Macht, die in einem innovativen Format dynamischer Debatten über zum Nachdenken anregende Fragen abgehalten werden.

Weitere Informationen zur Konferenz (in englischer Sprache) stehen beim Europarat zur Verfügung.

Quelle: Europarat vom 06.11.2019

Info-Pool