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Österreich

Gesundheitskompetente Jugendarbeit – besonders in Zeiten der Pandemie

Vier Jugendliche liegen unter freiem Himmel auf dem Rücken auf einer mit Graffitti versehenen Fläche
Bild: Clayton Cardinalli - unsplash.com

Anlässlich des Internationalen Tages der Kinderrechte zeichnete das österreichische Netzwerk Offene Jugenarbeit bOJA acht wietere Einrichtungen der Offenen Jugendarbeit zu gesundheitskompetenten Organisationen aus. Damit sind 17 österreichische Jugendzentren und Einrichtungen der Mobilen Jugendarbeit als gesundheitskompetente Organisationen anerkannt.

Seit Herbst 2018 können sich österreichweit Einrichtungen der Offenen Jugendarbeit gemeinsam mit ihrer Kommune für ein Auditverfahren bewerben, das sie auf 3 Auszeichnungsstufen (bronze, silber, gold) zum „gesundheitskompetenten Jugendzentrum“ bzw. der „gesundheitskompetenten Mobilen Jugendarbeit“ auszeichnet. Durchgeführt wird das Audit von bOJA mit Unterstützung der Österreichischen Plattform Gesundheitskompetenz und des Jugendministeriums.

Jugendministerin Christine Aschbacher betont: „Die Verbesserung der Gesundheitskompetenz ist ein entscheidender Faktor zur Verringerung sozialer und gesundheitlicher Ungleichheiten. Offene Jugendarbeit bietet gesundheitskompetente Settings für junge Menschen und leistet durch nicht-schulische Bildungsräume einen wesentlichen Beitrag zur gesundheitlichen Chancengerechtigkeit.“

Vor allem auf die psychische Gesundheit junger Menschen soll in der aktuellen Situation des Lockdowns geachtet werden. Aus diesem Grund dürfen Einrichtungen der Offenen Jugendarbeit ihre Beratungs- und Unterstützungsangebote in den kommenden Wochen weiterhin aufrechterhalten, um für belastete Jugendliche da zu sein und ihnen zur Seite zu stehen.

Quelle: Bundesweites Netzwerk Offene Jugendarbeit (AT) vom 20.11.2020

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