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Europa / Kinder- und Jugendarbeit

„Frieden. Von der Antike bis heute“ – Toleranz und Vielfalt schaffen Zusammenhalt in Europa

Vier junge Menschen unterschiedlicher Herkunft lachen für ein Selfie
Bild: rawpixel.com

Die Ausstellung „Frieden. Von der Antike bis heute“ im LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster ist eines von bisher rund 40 Projekten, die die Kulturstaatsministerin Monika Grütters im Rahmen des Europäischen Kulturerbejahres 2018 „Sharing Heritage“ fördert.

Ein friedliches Miteinander in Vielfalt

Monika Grütters, Staatsministerin für Kultur und Medien: „Eindrucksvoll führt uns die Ausstellung das Ringen um Frieden vor Augen und ist damit auch - 400 Jahre nach Ausbruch des 30jährigen Krieges - eine bewegende Hommage an das Glück, in Frieden zu leben. Kulturelle Projekte wie dieses sind es, die das europäische Themenjahr mit Leben füllen und eindringlich vermitteln, wie sehr die Bürgerinnen und Bürger Europas einander über nationale Grenzen hinweg verbunden sind. Für die Lernerfahrungen, die ein friedliches Miteinander in Vielfalt erfordert, ist diese Ausstellung zweifellos ein großer Gewinn. Ich bin auch überzeugt, dass die Beschäftigung mit unserem kulturellen Erbe Zusammenhalt stiften kann. Denn eine Gemeinschaft, die sich ihrer gemeinsamen Wurzeln sicher ist, kann Unterschieden Raum geben, ohne sich dadurch bedroht zu fühlen. Vielfalt auszuhalten und Wege der Verständigung über unterschiedliche Weltanschauungen zu finden – das müssen wir schaffen. Denn diese Offenheit für Vielfalt macht Europa – und den Frieden für Europa – im Kern aus.“

Ausstellung „Frieden. Von der Antike bis heute.“ läuft bis 2. September

In der Ausstellungskooperation „Frieden. Von der Antike bis heute.“ (28. April bis 2. September) beleuchten die beteiligten Partner - das LWL-Museum für Kunst und Kultur, das Kunstmuseum Pablo Picasso Münster, das Archäologische Museum der Universität Münster, das Bistum Münster sowie das Stadtmuseum Münster - das Ringen um Frieden in seinen vielfältigen Ausprägungen. Anlass für die Ausstellung an fünf Orten sind zwei historische Daten: der Westfälische Frieden vor 370 Jahren in Münster und Osnabrück sowie das Ende des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren.

Als wichtiger Beitrag zum Europäischen Kulturerbejahr 2018 wird die Ausstellungskooperation „Frieden. Von der Antike bis heute“ von der Kulturstaatsministerin mit rund 350.000 Euro gefördert. Sie ist Teil des gemeinsamen Vorhabens „Frieden. Herausforderung und Verpflichtung für Europa“ der Städte Münster und Osnabrück sowie des LWL-Museums. Für dieses Gesamtvorhaben stellt BKM rund 570.000 Euro bereit.

Europäisches Kulturerbejahr 2018

Mit dem Europäischen Kulturerbejahr rücken die EU-Mitgliedsstaaten das gemeinsame europäische Kulturerbe mit einer Vielzahl an Veranstaltungen, Projekten und Initiativen in den Fokus der Öffentlichkeit. Einen Überblick bietet die Internetplattform www.sharingheritage.de.

Quelle: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung vom 27.04.2018