Sie sind hier: Startseite  Im Fokus  Europa

Europa / Sozialpolitik

EYF begrüßt EU-Initiative zur Förderung von Berufsausbildungen

Eine Gruppe von Auszubildenden stehen um eine Lehrperson herum und hören diesem zu
Bild: © Monkey Business - Fotolia.com

Das European Youth Forum (EYF) begrüßt die Initiative der EU-Kommission, einen europäischen Rahmen für die Förderung von hochwertigen und nachhaltigen Berufsausbildungen zu schaffen. Gleichzeitig fordert das Europäische Jugendforum die Mitgliedsstaaten auf, Berufsausbildungen anhand der 14 Kriterien der Europäischen Kommission zu gestalten und verweist auf eigene Forderungen.

Zuzana Vaneckova, Vorstandsmitglied des European Youth Forum (EYF), zeigte sich erfreut, dass die EU-Kommission mit ihrer Initiative zur Förderung von Berufsausbildungen der Forderung des EYF nach einem Rechtsrahmen für Berufsausbildungen gefolgt ist, sowie einen Fokus auf Qualität legt – etwas das das EYF seit der Verabschiedung der European Quality Charter for Internships and Apprenticeships (PDF, 491 KB) befürwortet.

Zusammen mit dem Organising Bureau of European School Student Unions (OBESSU) hat das Europäische Jugendforum im Mai 2017 das Europäische Auszubildenden Netzwerk (EAN) gegründet, das aus jungen Menschen besteht. Das EAN hat sieben Prioritäten für qualitativ hochwertige Berufsausbildungen identifiziert und setzt sich für ihre europaweite Umsetzung ein.

Die Kriterien der Initiative der EU-Kommission decken sich mit vielen Prioritäten des EAN. Das Europäische Jugendforum bedauert jedoch, dass der Vorschlag der EU-Kommission die Berufsausbildung vor allem als Werkzeug ansieht, um den Anforderungen des Arbeitsmarkts gerecht zu werden. Das EYF sieht in Berufsausbildungen mehr als nur einen Weg, um einen Job zu finden; es stellt den Bildungsaspekt in den Vordergrund.

Die gesamte Pressemitteilung im englischen Original findet sich auf der Webseite des European Youth Forum.

Quelle: European Youth Forum vom 10.10.2017

Info-Pool