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Europa / Kinder- und Jugendpolitik

European Youth Forum: Forderungen für die Zukunft des Europäischen Solidaritätskorps

Eine Gruppe gutgelaunter Jugendliche hält bunte Sprechblasen aus Pappe hoch
Bild: rawpixel.com

Seit Bekanntmachung des Europäisches Solidaritätskorps Ende 2016 wurde das neue EU-Programm bis zu seinem Start verschiedentlich verändert. Nun hat das Europäisches Jugendforum ein aktualisiertes Positionspapier dazu herausgegeben. Darin fordern die europäischen Jugendorganisationen verschiedene Änderungen für die nächste Programmgeneration ab 2021 – u.a. das Programm besser an die Lebenswirklichkeit junger Menschen anzupassen.

Das European Youth Forum, die Plattform der Jugendorganisation in Europa, begrüßt das Europäische Solidaritätskorps (ESK) und den Fokus, den es auf die Schaffung neuer Möglichkeiten für junge Menschen im Bereich von Freiwilligentätigkeiten und Berufserfahrung legt.

Mehr jungen Menschen Freiwilligentätigkeiten ermöglichen

Das ESK sei, so das Jugendforum, eines der seltenen Beispiele politikfeldübergreifender Jugendpolitik und habe das Potential dazu, auf den Erfolg des Vorgängerprogramms Europäischer Freiwilligendienst aufzubauen. Außerdem schaffe es Chancen, die Kapazitäten von Jugendorganisationen zu vergrößern, um noch mehr jungen Menschen sinnvolle Erfahrungen in diesen Bereichen zu ermöglichen.

Prioritäten für die nächste Programmgeneration

Da das Europäische Solidaritätskorps seit seiner ursprünglichen Bekanntmachung verschiedentlich verändert wurde, hat auch das European Youth Forum sein Positionspapier dazu angepasst. Darin betont es die Prioritäten für die nächste Programmgeneration im Mehrjährigen Finanzrahmen der EU 2021-2027. Das Dokument geht auf Konsultationen und Diskussionen der Mitgliederorganisation des Europäischen Jugendforums zurück und hebt die Kernforderungen an die Europäische Kommission, das Europäische Parlament sowie den Rat der EU hervor.

Kernforderungen des Europäischen Jugendforums

Dies sind die Kernforderungen des European Youth Forums für ein besseres Europäisches Solidaritätskorps:

  • Ein Programm mit klareren Zielen, das stärker mit der Lebenswirklichkeit junger Menschen und Jugendorganisationen verknüpft ist
  • Die Einbindung von Jugendorganisationen bei der Konzeption und Evaluation des Programms
  • Ein Budget, das auf die Unterstützung von freiwilligem Engagement in Europa und der Welt abzielt
  • Die Inklusivität und den Zugang zum Programm für alle jungen Menschen sicherzustellen
  • Das ESK als Schritt in Richtung eines besser koordinierten Ansatzes im Bereich der Engagementpolitik in Europa
  • Sicherzustellen, dass das ESK und das Erasmus-Programm sowie die neue EU-Jugendstrategie in Einklang sind

Die Meldung im englischen Original sowie das Positionspapier stehen auf der Webseite des European Youth Forum in englischer Sprach zur Verfügung.

Quelle: European Youth Forum

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