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Sozialpolitik / Europa

Europaminister Friedrich begrüßt Initiative zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit in Europa

Mann arbeitet am Schreinertisch
Bild: © jörn buchheim- Fotolia.com

„Die Ankündigung einer deutsch-französischen Initiative zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit in Europa ist angesichts der grassierenden Jugendarbeitslosigkeit in vielen Ländern der Europäischen Union ein längst überfälliger Schritt der Bundesregierung“, sagte der baden-württembergische Europaminister Peter Friedrich in Stuttgart.

Schließlich seien die erschreckenden Zahlen der Jugendarbeitslosigkeit, die in Spanien und Griechenland an die 60 Prozent-Marke heranreichten, seit Längerem bekannt.

Europaminister Friedrich: „Ich freue mich, dass die Bundesarbeitsministerin endlich tätig geworden ist und die seit Monaten von der Opposition und einzelnen Bundesländern geforderte Initiative zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit in Europa aufgreift.“ Gleichzeitig werde auch an dieser Stelle sichtbar, dass der Bundesregierung eine einheitliche Linie in der Europapolitik fehle. „Während Merkel Europa auf Hungerdiäten setzen will, könnte diese Initiative tatsächlich an einer Krisenursache ansetzen“, so Friedrich weiter.

Förderung der grenzüberschreitenden beruflichen Bildung

Am Oberrhein arbeite das Land Baden-Württemberg bereits eng mit dem Elsass in Fragen der Beschäftigung und der beruflichen Bildung zusammen. So gebe es Austauschprogramme für junge Auszubildende, Lehrerfortbildungen sowie gezielte Beratungsangebote. Bei einem Besuch des elsässischen Regionalpräsidenten Philippe Richert bei Ministerpräsident Winfried Kretschmann am 19. April 2013 hätten beide Seiten überdies die Absicht bekräftigt, die Kooperation zur Förderung der grenzüberschreitenden beruflichen Bildung weiter zu stärken. Auch im Rahmen der Donauraumstrategie setze sich Baden-Württemberg, das mit einer Jugendarbeitslosigkeit von rund drei Prozent über eine sehr günstige Ausgangslage verfüge, für eine Internationalisierung des Modells der dualen Ausbildung ein.

„Wir werden uns als Land mit unseren Kompetenzen und unseren tragfähigen Verbindungen gerne in diese Initiative einbringen“, so Europaminister Friedrich.

Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg vom 13.05.2013

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