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Europäisches Jugend-Event: 7.500 Teilnehmer und ihre Ideen für Europas Zukunft

EYE 2016
Bild: © Europäisches Parlament

An diesem Wochenende kamen über 7.500 junge Europäer im EU-Parlament in Straßburg zusammen, um mit EU-Abgeordneten und hochkarätigen Referenten aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft über die Zukunft Europas zu debattieren. Gleichzeitig verfolgten tausende Menschen die Veranstaltung online und beteiligten sich an den Diskussionen.

Das Europäische Jugend-Event (European Youth Event - EYE) wurde am Freitagmorgen (20.5.) in Anwesenheit der Vizepräsidenten des EU-Parlaments Mairead McGuinness (EVP, Irland), Sylvie Guillaume (S&D, Frankreich), Rainer Wieland (EVP, Deutschland) und Ulrike Lunacek (Grüne/EFA, Österreich) feierlich eröffnet. In ihrer Eröffnungsansprache wendete sich Parlamentsvizepräsidentin Sylvie Guillaume an die Teilnehmer mit den Worten: "Eure Ideen sollen als Inspiration für die EU-Abgeordneten dienen. Wir müssen darauf hören, was junge Menschen über die Zukunft zu sagen haben."

Ein buntes Programm an verschiedenen Aktivitäten

Die zweitätige Veranstaltung umfasste zahlreiche Debatten zu einer breiten Palette von Themen wie Klimawandel, Jugendarbeitslosigkeit, religiöser Extremismus und nachhaltige Entwicklung. Des Weiteren wurden Konzerte und künstlerische Darbietungen geboten. Die Teilnehmer des EYE waren zwischen 16 und 30 Jahre alt und kamen aus 39 verschiedenen Ländern.

Mirja Gabbert (21), Medizinstudentin aus Heidelberg und Mitglied der Gruppe von der Friedrich-Ebert-Stiftung beschrieb ihre Eindrücke: "Mir hat es sehr gut gefallen, die vielen verschiedenen Sprachen zu hören und Menschen aus anderen Ländern zu treffen. Es ist sehr wichtig, dass unsere Generation zusammenrückt, um an Europa zu arbeiten und Lösungen für die vielen Probleme, denen wir gegenüberstehen, zu entwickeln."  

Der syrische Arzt Mohamad Zouhir (28) floh vor zwei Jahren aus Aleppo nach Österreich. Er nahm als Mitglied der Gruppe "Zusammen Österreich" am EYE teil. Er hob hervor: "Was die Zukunft Europas betrifft, so hoffe ich, dass es zu keinem Rechtsruck kommt und dass Europa ein Ort des Friedens bleibt. Vergesst nicht, dass die Europäer in den beiden Weltkriegen das erlebten, was die Syrer heute durchmachen."

Im Rahmen der Abschlussfeier sagte Parlamentsvizepräsidentin Mairead McGuinness: "In Zeiten, in denen der Zynismus gegenüber dem Optimismus überwiegt, haben die Teilnehmer des EYE 2016 neue Impulse gesetzt."

In den kommenden Monaten werden die Teilnehmer des EYE ihre Ideen und Schlussfolgerungen den EU-Abgeordneten präsentieren.

Weiterführende Informationen: http://www.eye2016.eu/

Quelle: Europäisches Parlament vom 23.05.2016.

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