Digitalisierung und Medien / Kinder- und Jugendschutz

Europäische Kommision: Kinder sind in sozialen Netzen immer noch nicht ausreichend geschützt

Ein Junge am Laptop

Kinder sind in sozialen Netzen immer noch nicht ausreichend geschützt. Das hat ein neuer Test der EU-Kommission ergeben.

Der Test untersuchte neun Webseiten, auf denen Kinder sich sozial vernetzen können. Bei nur zwei von diesen (Habbo Hotel und Xbox Live) können die persönlichen Profile standardmäßig ausschließlich von den genehmigten Kontakten des Benutzers eingesehen werden. Bei allen anderen Anbietern haben auch nicht-genehmigte Benutzer Zugang zu persönlichen Informationen der Kinder. 

In dem Bericht geht es um die Umsetzung der „Grundsätze für sichere soziale Netze in der EU“ (Safer Social Networking Principles for the EU) durch Blog-Plattformen (Skyrock) und Spieleplattformen (Xbox Live), Foto- und Video-Plattformen (YouTube, Dailymotion, Flickr), virtuelle Welten (Habbo Hotel, Stardoll) sowie andere Plattformen, die Funktionen zur sozialen Vernetzung bieten (Windows Live) oder das Erstellen persönlicher Profile und das Einstellen von Blogeinträgen, Fotos und Neuigkeiten erlauben (Yahoo! Pulse).

„Soziale Netze müssen ihre Verantwortung gegenüber diesen Kindern und Jugendlichen sehr ernst nehmen", sagte  Neelie Kroes, die für die Digitale Agenda zuständige Vizepräsidentin der Kommission. Sie werde diese dieses Thema im weiteren Jahresverlauf mit einer umfassenden Strategie aus Schutz- und Befähigungsmaßnahmen angehen, um das Internet zu einem sichereren Ort für Kinder zu machen.

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Quelle: PM der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland vom 30.09.2011

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