Bildungspolitik / Europa

Europäische Bildungspläne: Die Aus- und Weiterbildung soll gestärkt werden

Den Bildungsministern in der EU brennt es offensichtlich auf der Seele: Die Berufliche Bildung soll hinter der akademischen nicht nachstehen. Gerade im Kontext der Wirtschafts- und Finanzkrise betonten sie auf ihrer Sitzung am 18./19. November 2010 die Relevanz, aber auch den Erneuerungsbedarf von Aus- und Weiterbildung sowie die Notwendigkeit der europäischen Zusammenarbeit auf diesem Gebiet

Eine "globale Vision" für die Berufsbildung bis 2020 legte der Bildungsministerrat fest, bekräftigte und erneuerte die Prinzipien des Kopenhagen-Prozesses und verpflichtete sich zu "kurzfristigen Leistungen" bis 2014.

In einem 27-seitien Papier zu den "Prioritäten einer verbesserten Zusammenarbeit im Bereich der beruflichen Aus- und Weiterbildung" wird dargelegt, was in Anbetracht einer alternden Gesellschaft notwendig ist: Exzellenz auch in der Berufsbildung, Lebenslanges Lernen ("fortgesetzte Berufsbildung"), innovative Lösungen für eine sichere und nachhaltige Finanzierung der Berufsbildungssysteme und eine erfolgreiche Antizipation der vom Arbeitsmarkt verlangten Qualifikationen. Alle Betroffenen müssten dafür zusammenarbeiten: Anbieter von Berufsbildung, Lehrende und Lernende sowie weitere Organisationen, die für eine Verbesserung der Beruflichen Bildung relevant sind.

Lesen Sie mehr über die Ergebnisse der Sitzung der europäischen Bildungsminister unter http://www.jugendpolitikineuropa.de/themen/bildung/news-660.html

Quelle: PM Rat der Europäischen Union vom 17.11.2010 zitiert nach JUGEND für Europa

 

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