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EURES: Kommission will Jobvermittlung in Europa erleichtern und stärker junge Menschen ansprechen

Jobs in Europa zu finden soll in Zukunft einfacher werden. Um das zu erreichen, soll das EU-weite Beschäftigungsnetz EURES verbessert und modernisiert werden.

Das hat die EU-Kommission heute (Montag) in Brüssel beschlossen. In Zukunft soll EURES mehr freie Stellen anbieten, unmittelbar auf spezifische wirtschaftliche Bedürfnisse reagieren und  proaktiv Stellengesuche mit Stellenangeboten abgleichen. Das neue Netz wird stärker auf junge Menschen ausgerichtet sein und auch Beschäftigungsverhältnisse umfassen, bei denen Arbeit und Lernen kombiniert werden. Außerdem soll das EURES-Webportal benutzerfreundlicher gestaltet werden.

László Andor, EU-Kommissar für Beschäftigung, Soziales und Integration, erklärte: "Die Förderung der EU-internen Mobilität von Arbeitsuchenden kann zur Lösung des Problems der derzeit unannehmbar hohen Arbeitslosenquoten beitragen. Das verbesserte EURES-Netz hilft Personen, die gewillt sind, im Ausland zu arbeiten, bei der Suche nach geeigneten offenen Stellen und kann Arbeitgeber bei der Suche nach qualifizierten Arbeitskräften unterstützen. Wir appellieren nun an alle Mitgliedstaaten, die erforderlichen Schritte für die Umsetzung der Reform einzuleiten."

EURES ist ein bereits bestehendes Arbeitsvermittlungs-Netz, dem 31 europäische Arbeitsverwaltungen in den EU-Mitgliedstaaten, den EWR-Ländern (Norwegen, Island und Liechtenstein) und der Schweiz angehören und das derzeit zwischen 30 und 40 Prozent aller freien Stellen in den Ländern abgedeckt.

Mehr Informationen entnehmen Sie bitte der vollständigen Pressemitteilung.

Quelle: PM der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland vom 26.11.2012