Sie sind hier: Startseite  Im Fokus  Inklusion

Inklusion / Europa

EU-Strategie zu Inklusion und Diversität im Jugendbereich von Erasmus+

Jugendliche spielen mit einem Fallschirm

Erfolgsfaktoren sollen Antragstellern und anderen Akteuren im EU-Programm Erasmus+ JUGEND IN AKTION bei der Umsetzung der Inklusions- und Diversitätsstrategie als Orientierung dienen.

Die Einbeziehung junger Menschen aus benachteiligten Verhältnissen ist weiterhin eines der Hauptziele der EU-Programme im Jugendbereich. Erstmals will die EU auch Diversität als Ansatz und als Thema gezielt fördern.

"Schwerpunkte der bisherigen Inklusionsstrategie waren die Einbindung junger Menschen mit geringeren Chancen in Projekte des Förderprogramms JUGEND IN AKTION und ihre Integration in die Gesellschaft in ihrer Gesamtheit." lautet es im Strategiepapier. "Diese benachteiligten Gruppen müssen angesprochen werden, aber mit Zuwendung allein ist es nicht getan. Weitere Maßnahmen, wie etwa die Vermittlung notwendiger Kompetenzen an junge Menschen und Fachkräfte der Jugendarbeit, sind für den Umgang mit Diversität und deren Unterstützung unabdingbar. Damit würde ein Beitrag zur positiven Interaktion mit unterschiedlichen Inklusionsgruppen ungeachtet ihrer Ethnizität, Beeinträchtigung, Fähigkeiten, Religion, sexuellen Identität, Hautfarbe, sozioökonomischen Herkunft sowie ihres Aussehens, Bildungsniveaus, ihrer Muttersprache usw. geleistet. Die Unterstützung der Wertschätzung von Diversität wird letztlich Jugendlichen aus benachteiligten Verhältnissen und ihrer Inklusion in die Gesellschaft zugute kommen."

Die nun vorgelegte aktualisierte Strategie für den Jugendbereich innerhalb von Erasmus+ bezieht erstmals Aussagen und Hinweise aus dem vorgeschalteten europaweiten Konsultationsverfahren mit Fachkräften der Jugendarbeit ein.

Sechs "Erfolgsfaktoren", die im Papier detailliert ausgeführt werden, sollen Antragstellern und anderen Akteuren im EU-Programm Erasmus+ JUGEND IN AKTION bei der Umsetzung der Inklusions- und Diversitätsstrategie als Orientierung dienen:

  • Kontaktangebote vorhalten
  • Jungen Menschen Gestaltungsfreiheit zugestehen
  • Mit allen Erscheinungsformen von Diversität professionell umgehen
  • Nicht formales Lernen nutzen
  • Langfristige Wirkung im Auge behalten
  • Ganzheitlichen Ansatz sichern, Partnerschaften eingehen

In einem Anhang werden dazu exemplarisch besonders modellhafte Jugendprojekte dargestellt.

Die "Strategie zu Inklusion und Diversität im Jugendbereich von Erasmus+" kann als PDF-Dokument mit dem Dateinamen "Inclusion And Diversity Strategy_de.pdf" (PDF 444,21 KB) heruntergeladen werde.

Quelle: JUGEND für Europa vom 15.04.2015.

Info-Pool