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Europa / Kinder- und Jugendschutz

EU: Kinder im Internet unzureichend geschützt

Weder die Eltern noch die angebotene Software schützen die Kinder ausreichend vor den Gefahren im Internet. Das ist das Ergebnis von zwei Untersuchungen, die die EU-Kommission am 13.01.2011 vorgestellt hat. Laut der „EUKidsOnline“-Studie können zwar die meisten Programme bestimmte Webseiten blockieren. Sie versagen aber häufiger bei Web-2.0 Inhalten und beim Abrufen mit Mobiltelefonen oder Spielkonsolen.

Diese nutzt immerhin jedes vierte Kind in Europa, um ins Netz zu gehen. Zudem kontrollieren auch die Eltern in Europa selbst die Online-Aktivitäten ihrer Kinder zu wenig.

Das ergab eine Erhebung im Rahmen des EU-Programms „Sicheres Internet“. Nur ein Viertel verwendet eine entsprechende Software, um zu filtern, was sich ihre Kinder im Internet anschauen dürfen. Dabei bestehen jedoch erhebliche Unterschiede zwischen den Mitgliedstaaten, die von 54 Prozent im Vereinigten Königreich bis zu 9 Prozent in Rumänien reichen. Deutschland liegt im europäischen Durchschnitt bei 25 Prozent.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie unter diesem Link: http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/11/32&format=HTML&aged=0&language=DE&guiLanguage=de

Das Software-Ranking finden Sie unter: http://ec.europa.eu/information_society/activities/sip/docs/sip_bench2_results/ranking_tables.pdf

Der vollständige Bericht des Programms „Sicheres Internet“ über „Benchmarking of parental control tools for the online protection of children“ ist abrufbar unter: http://ec.europa.eu/information_society/activities/sip/projects/filter_label/sip_bench2/index_en.htm

Quelle: PM Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland vom 13.01.2011

 

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