Kinder- und Jugendarbeit / Europa

Ergebnisse der europaweiten Online-Konsultation zu JUGEND IN AKTION 2.0

Jugendliche spielen mit einem Fallschirm

Fast 7.000 Beiträge von Einzelpersonen und Organisationen sprechen eine deutliche Sprache. Die Europäische Jugendarbeit will ein eigenständiges JUGEND IN AKTION 2.0.

4.400 Beiträge kamen von Einzelpersonen, davon fast ein Viertel JugendarbeiterInnen. Fast 2/3 der Beiträgen kommen von jungen Menschen im Alter zwischen 18 und 30 Jahren.

2.386 Beiträge gingen von Organisationen oder einer öffentlichen Einrichtung ein. 40% davon sind ausschließlich auf lokaler Ebene tätig.

Das Meinungsbild, dass sich aus der Konsultation ergibt, ist klar:

  •     JUGEND IN AKTION ist erfolgreich als passgenaues und gleichzeitig innovatives Instrument, befördert die Europäische Jugendarbeit und erreicht seine Ziele.
  •     Mehr als 80% aller Beiträge fordern ein eigenständiges Programm (weiterhin unter dem Namen JUGEND IN AKTION).
  •     Etwa 40% würden dabei ein zwar eigenständiges Jugendprogramm durchaus im Rahmen eines eher integrierten Ansatzes mit einem Bildungsprogramm begrüßen.
  •     60% der Beiträge halten die momentane Anzahl der geförderten Projekte für zu niedrig.
  •     Alle bestehenden Aktionsbereiche und Fördermöglichkeiten werden jeweils zu mehr als 70% als wichtig, richtig und relevant eingestuft und sollten in einem zukünftigen Jugendprogramm erhalten bleiben. Das gilt auch für die Zusammenarbeit mit den Partnerregionen außerhalb der EU.
  •     Immer noch 15% der Beiträge zeigen an, dass es im jeweiligen nationalen Kontext überhaupt keine nicht formalen Lernmöglichkeiten außerhalb des EU-Jugendprogramms gibt.


Jeweils 95% der Beiträge sagen:

  •     Ein EU-Jugendprogramm ist ein wichtiges Instrument für bessere nicht formale Lernchancen.
  •     Ein EU-Jugendprogramm soll dazu beitragen, Jugendarbeit insgesamt zu entwickeln und zu mehr Anerkennung zu verhelfen.
  •     Ein EU-Jugendprogramm sollte die Potenziale, die Qualität und die Nachhaltigkeit in der Arbeit von Jugendorganisationen stärken.


Im Prozess zur Gestaltung der künftigen Programmgenerationen wird die Kommission Ende Juni ihren Vorschlag für die Mittelfristige Finanzvorschau vorlegen. Im Herbst wird dann der Vorschlag für die Grundlage eines neuen Jugendprogramms (und der anderen Bildungsprogramme) erwartet.

Die Dokumentation der Konsultation können Sie hier herunter laden.

Quelle: JUGEND für Europa

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