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Europa

MobiPro-EU: Neue Förderperiode gestartet

Ein Auszubildener arbeitet mit Kabeln und Elektrotechnik

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles hat am 16. Januar in Berlin den Start für die neue Förderperiode des Sonderprogramms MobiPro-EU verkündet. Das Sonderprogramm des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales unterstützt seit Anfang 2013 junge Menschen aus der Europäischen Union bei der Aufnahme einer betrieblichen Berufsausbildung in Deutschland.

An der Auftaktveranstaltung, dem MobiPro-EU-Kongress 2015, nahmen auch der Vorsitzende des Vorstandes der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-Jürgen Weise, und der spanische Botschafter in Berlin, S. E. Juan Pablo García-Berdoy Cerezo, teil.

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles:

"Wir wollen mit MobiPro-EU jungen Menschen aus ganz Europa eine Chance auf eine gute betriebliche Berufsausbildung in Deutschland geben und mit Blick auf die Fachkräftegewinnung den Unternehmen den grenzüberschreitenden europäischen Ausbildungsmarkt näherbringen."

Beim Sonderprogramm MobiPro-EU stehen insbesondere das Erlernen der deutschen Sprache sowie passgenaue Begleit- und Fördermaßnahmen im Vordergrund. Ziel ist ein erfolgreicher Ausbildungsabschluss.

Aufgrund des innovativen Ansatzes von MobiPro-EU und der gemachten Erfahrungen wurde die Förderrichtlinie überarbeitet. Mit der nun geltenden Richtlinie für die Ausbildungsjahrgänge ab 2015 wurde die Förderung von Individual- auf Projektförderung umgestellt, um zukünftig qualitativ und quantitativ besser steuern zu können. Darüber hinaus wurde aufgrund der hohen Nachfrage aus dem EU-Ausland nach betrieblichen Ausbildungsplätzen in Deutschland das Sonderprogramm ausschließlich auf Ausbildungsinteressierte im Alter zwischen 18 und 27 Jahren konzentriert.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales wird auch zukünftig gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit an der Weiterentwicklung solcher arbeitsmarktlichen Instrumente arbeiten, denn die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit in Europa und die Fachkräftesicherung in Deutschland brauchen auch weiterhin neue mutige Ansätze.

Weitere Informationen finden Sie unter www.thejobofmylife.de

Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales