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Europa / Flucht und Migration

Menschenrechtliche Herausforderungen der EU-Migrationspolitik

Migration
Bild: © L.S. - Fotolia.com

Das Forschungsprojekt REMAP der Justus-Liebig-Universität Gießen hat ein Diskussionspapier zu menschenrechtlichen Herausforderungen der europäischen Migrationspolitik veröffentlicht und lädt die Fachöffentlichkeit zur Diskussion der Thesen ein. Unter anderem geht es um Diskriminierungsverbote, den Schutz des Privat- und Familienlebens sowie soziale Rechte.

Das Team des an der Justus-Liebig-Universität Gießen angesiedelten Forschungsprojekts REMAP hat ein  Diskussionspapier (PDF, 438 KB) veröffentlicht, das zentrale Thesen zu menschenrechtlichen Konfliktfeldern der Europäischen Migrationspolitik und ihrer Bewältigung benennt. Die Fachöffentlichkeit ist eingeladen, sich mit Anregungen und Kritik an dem Papier aktiv an der Diskussion zu beteiligen.

Menschenrechtliche Grenzen und Gestaltungsaufträge der EU-Migrationspolitik

Das REMAP-Team Prof. Dr. Jürgen Bast (Projektleiter), Dr. Frederik von Harbou (wissenschaftlicher Projektkoordinator) und Dr. Janna Wessels (allesamt Mitglieder der Forschungsgruppe Migration und Menschenrechte (FGMM)) erstellt im Projektzeitraum von Anfang 2018 bis Mitte 2020 eine wissenschaftliche Studie zu den „Menschenrechtlichen Herausforderungen für die Europäische Migrationspolitik“ („Human Rights Challenges to European Migration Policy“ – REMAP). Diese soll die menschenrechtlichen Grenzen und Gestaltungsaufträge der EU-Migrationspolitik systematisch neuvermessen und anwendungsbezogen aufbereiten.

Weiterführende Informationen

Die Erarbeitung der Studie erfolgt unter intensiver Beteiligung eines Panel of Experts, das aus internationalen Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis sowie dem Deutschen Institut für Menschenrechte (DIMR) und dem European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) als institutionellen Partnern besteht. Die Studie wird voraussichtlich Ende 2019 als Open-Access-Dokument zugänglich sein.

Gefördert wird REMAP durch die Stiftung Mercator.

Quelle: Forschungsgruppe Migration und Menschenrechte, Professur für Öffentliches Recht und Europarecht vom 24.08.2018

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